Die Streetspotr-Gründer Dorothea Utzt, Werner Hoier und Holger Frank (von links)

Streetspotr: sechstellige Summe von KfW und Business Angels

Schluss mit Bootstrapping: Nach zweieinhalb Jahren kompletter Eigenfinanzierung sammelt Streetspotr erstmals Geld von Investoren ein. Eine nach eigenen Angaben hohe sechsstellige Summe kommt von den lokalen Business Angels Tobias Hiltl und Stefanie Rölz sowie vom ERP-Startfonds der KfW. Die erste Finanzierungsrunde hatte das Startup schon im Herbst im Gründerszene-Interview angekündigt.

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Das Nürnberger Startup vermittelt via Smartphone-App kleinere Aufträge von Firmen. Laut Unternehmen nutzen mehr als 240.000 User den Dienst, zu den Auftraggebern gehören Red Bull, Microsoft und BMW. Die vermittelten Microjobs sind beispielsweise die Überprüfung von Produktplatzierungen, Servicetests oder die Verifizierung von Adressen und Öffnungszeiten. Die Nutzer können dabei kleinere Beträge verdienen: Laut Netzwertig gehen zwei Drittel der Erträge an die User, ein Drittel behält Streetspotr als Vermittlungsgebühr.

Das Startup wurde im Sommer 2011 von Dorothea Utzt, Werner Hoier und Holger Frank gegründet. Mit der Finanzierung will der mobile Workforce-Vermittler nun sein Wachstum beschleunigen. Der Vertrieb solle stärker ausgebaut werden, zudem wolle man weiter expandieren. In Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien ist Streetspotr bereits aktiv, weitere Länder sollen folgen. Zudem prüfe man die Expansion in den US-Markt.

Bild: Streetspotr