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Die Talentry-Gründer Lionel von Dobeneck, Carl Hoffmann und Michael Blazek (v.l.)

Das Münchener Startup Talentry hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die Allgeier Gruppe steigt als strategischer Investor ein und steckt einen siebenstelligen Eurobetrag in den Anbieter für digitale Mitarbeiterempfehlungsprogramme. Altinvestor ProSiebenSat.1 veräußert im Rahmen der neuen Finanzierungsrunde seine gesamten Anteile an die Allgeier Gruppe, welche damit ihr Portfolio im Bereich B2B-Softwarelösungen erweitert. Die börsennotierte IT-Gruppe mit Hauptsitz in München bedient laut eigenen Angaben mehr als 2.000 globale Konzerne und mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen aus Europa, Indien, Mexiko und den USA.

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Talentry ist seit drei Jahren am Markt und folgt dem Trend zur Vermittlung von potenziellen Jobkandidaten im Bekanntenkreis. Die gleichnamige Software soll Unternehmen eine schnellere und kostengünstigere Gestaltung des Recruiting-Prozesses erlauben. Mitarbeiter eines Unternehmens können geeignete Kandidaten über eine Vielzahl an Kanälen – darunter E-Mail, soziale Netzwerke und WhatsApp – weiterempfehlen. Erfolgreiche Jobvermittlungen werden dabei mit Prämien belohnt.

Das Kapital aus der aktuellen Runde will Talentry nun in die schnelle Markterschließung der DACH-Region sowie die Weiterentwicklung der Recruiting-Lösung investieren. „Wir freuen uns sehr, umfassende Entwicklungsdienstleistungen, ein internationales Netzwerk und die Marktzugänge der Allgeier Gruppe mitnutzen zu dürfen“, lässt sich Carl Hoffmann, einer der Mitgründer und Geschäftsführer von Talentry, zitieren.

Das Startup wurde 2012 von Michael Blazek, Carl Hoffmann und Lionel von Dobeneck gegründet. 2013 nahm es an der ersten Runde des ProSiebenSat.1 Accelerators teil und wurde im Zuge dessen auch von der Mediengruppe finanziert.

Übersicht: Die wichtigsten Finanzierungsrunden der vergangenen Monate
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Erst im Januar konnte Westwing 25 Millionen Euro einsammeln. Im April gingen noch mal 30 Millionen an den Möbelshop. Das Geld kommt unter anderem vom Berlusconi-Clan. Im Bild: Die Westwing-Gründer Stefan Smalla und Delia Fischer; Quelle: Westwing

Bild: Talentry