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Kathrin Weiß (l.) und Anike von Gagern, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen von Tausendkind

Millionenfinanzierung für Tausendkind: Der Onlineshop für Baby- und Kinderartikel erhält einen hoch-siebenstelligen Eurobetrag von Neu- und Altinvestoren. Neu an Bord sind die Finanziers Capnamic Ventures, Iris Capital, die Rheinische Post Mediengruppe, MGO Digital Ventures – der Beteiligungsarm der Mediengruppe Oberfranken – sowie die Privatinvestorin Nicole Junkermann. Auch die Altgesellschafter PDV Inter-Media Venture und der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC-Fonds Kreativwirtschaft Berlin beteiligen sich an der aktuellen Finanzierungsrunde. Der Verlag Gruner+Jahr, welcher sich im April 2013 rund 25 Prozent der Geschäftsanteile Tausendkinds sicherte, zieht bei der neuen Runde nicht mit.

Update, 10. März 2015: Gruner+Jahr hat seine Anteile an Tausendkind im Zuge der aktuellen Finanzierungsrunde abgegeben. Hierzu das Statement von Gruner+Jahr:
„G+J hat Tausendkind durch zwei spannende Jahre begleitet und unterstützt. Es war für beide Seiten eine tolle Zusammenarbeit mit wichtigen und positiven Learnings. Jetzt hat G+J ein sehr gutes Angebot für seine Anteile bekommen und gibt sie daraufhin ab.“

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Tausendkind betreibt ein gleichnamiges E-Commerce-Portal mit Artikeln vom Strampler über Babywippen bis hin zu Kinderbüchern. Über 300 Marken befinden sich derzeit im Tausendkind-Sortiment. 2010 wurde das Berliner Unternehmen von den ehemaligen McKinsey-Beraterinnen Anike von Gagern und Kathrin Weiß gegründet, inzwischen arbeiten 50 Mitarbeiter für ihr Startup. Größter Tausendkind-Konkurrent in Deutschland ist Windeln.de, aber auch Shops wie Baby-Markt.de oder Babywalz bedienen den Markt für Kleinkindbedarf.

Mit dem frischen Kapital wollen von Gagern und Weiß vor allem das Shop-Sortiment ausbauen und die Vermarktung optimieren.

Bild: Tausendkind