Die Runtastic-Gründer kommen aus Österreich – ihr Startup wurde in diesem Jahr an Adidas verkauft

6Wunderkinder, AmorelieQuandoo – im vergangenen Jahr konnten in Deutschland einige prominente Startups große Exits hinlegen. Doch wie steht es um ganz Europa?

Für eine Antwort hat Tech.eu in einem Report 594 Tech-Deals auf dem ganzen Kontinent analysiert und die Daten mit dem Vorjahr verglichen. Mit einem erfreulichen Ergebnis für die europäische Tech-Branche: Das Volumen der Deals ist um 71 Prozent gestiegen – auf insgesamt 136,75 Milliarden Euro. Im Jahr davor belief sich die Summe auf 80,14 Milliarden.

Weitere wichtige Erkenntnisse im Überblick:

  • Die Anzahl der Deals ist laut Tech.eu von 358 auf 594 gestiegen.
  • Exits mit VC-finanzierten Unternehmen kamen 2015 ebenfalls häufiger vor. Die Anzahl stieg um 50 auf insgesamt 180 Exits.
  • Die meisten Exits gab es von E-Commerce-Unternehmen. Im Vorjahr lagen Unternehmen mit Software-as-a-Service vorn.
  • Bei der Heimat der Unternehmenskäufer hat sich nicht viel geändert. Die meisten Käufer sitzen 2014 und 2015 in den USA, auf Platz zwei folgt Deutschland.
  • Die meisten verkauften Tech-Unternehmen kommen – im europäischen Vergleich – aus Deutschland. Auch das hat sich in den beiden Jahren nicht ändert. Auf dem zweiten Platz steht Großbritannien.

Der vollständigen Report von Tech.eu kann man kaufen – er ist mit 400 Pfund allerdings nicht ganz billig.

Ein Überblick der wichtigsten deutschen Exits der jüngeren Vergangenheit ist in unserer Übersicht zu finden:

Zur Galerie

Der Spielzeughersteller Haba hat im Februar den Berliner Kinder-App-Entwickler Fox and Sheep übernommen. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, allerdings war aus dem Unternehmensumfeld zu hören, dass es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln soll. Verena Pausder (ehemals Delius) und Moritz Hohl, die das Startup 2012 gründeten, blieben zum Übernahmezeitpunkt mit 22 Prozent am Unternehmen beteiligt. Im Bild: Das Gründerteam, Quelle: Fox and Sheep

Bild: Runtastic