Die wichtigsten Tech- und Startup-News der Nacht

Während Europa schläft, läuft die Tech-Branche an der US-Westküste auf Hochtouren.

Tinder verzeichnet zehn Millionen Kontaktaufnahmen pro Monat

Die Dating-App Tinder zählt derzeit 750 Millionen „Swipes“ (die Bezeichnung für die Browse-Funktion) im Monat. Dazu kommen zehn Millionen tatsächliche „Matches“, also Kontaktaufnahmen zwischen zwei Usern. Laut CEO Sean Rad hat sich diese Zahl im Vergleich zu Dezember 2013 verdoppelt.  [mehr dazu bei Marketing Land]

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Tesla plant fünf Milliarden schwere Batterie-Produktionsstätte

Der Elektroauto-Hersteller Tesla investiert fünf Milliarden US-Dollar in den Aufbau einer Batterie-Produktionsstätte. Dadurch sollen 6.500 neue Jobs entstehen und 500.000 Batterien im Jahr produziert werden. Als Standorte der Fabrik sind Texas, Nevada, Arizona und New Mexico im Gespräch. [mehr dazu bei USA Today]

Britischer Geheimdienst soll Yahoo-Webcam überwacht haben

Der britische Geheimdienst GCHQ hat einem Bericht zufolge ohne Zulassung auf Webcam-Bilder des Yahoo-Videochats zugegriffen. Im Jahr 2008 hat die Agentur Bilder von 1,8 Millionen Yahoo-Usern weltweit gespeichert. Der Konzern selbst wusste nichts von der Überwachung und bezeichnet den Fall als „ein total neues Level der Verletzung der Privatsphäre“ seiner User. [mehr dazu bei Guardian]

Investor Icahn setzt eBay weiter unter Druck

Der unbequeme Investor Carl Icahn setzt in seiner Mission, PayPal abspalten zu lassen, eBay weiter unter Druck. Nachdem er am Montag auf Interessenskonflikte im Aufsichtsrat hinwies, kritisierte er am Donnerstag nochmals Aufsichtsratmitglied und Investor Marc Andreessen. Dieser konterte jedoch, dass er sich bei Diskussionen, die andere seiner Beteiligungen betreffen könnten, zurückzieht. Andere eBay-Investoren verteidigen Andreessen ebenfalls. [mehr dazu bei Wall Street Journal]

Verhafteter Bitcoin-Unternehmer spricht über Mt. Gox

Charlie Shrem, CEO von BitInstant und vor einigen Wochen wegen Geldwäsche festgenommen, äußert sich in einem Interview über den Absturz von Mt. Gox. Die Börse habe auf unordentlicher, zusammengeflickter Arbeit basiert. Die ganze Sache sei wegen der Art, wie Mt. Gox aufgebaut war, gescheitert. Zudem hätten die Betreiber besser mit PR-Anliegen umgehen sollen. Zu seiner Festnahme meinte Shrem, Beweise seien aus dem Kontext genommen worden. Die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, betonte übrigens am Donnerstag, dass Banken keine Berechtigung hätten, Bitcoin zu regulieren. Diese Zahlungsinnovation passiere außerhalb der Bankenindustrie. [mehr dazu bei Coindesk und bei Wall Street Journal]

Bild: Tinder

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