Holtzbrinck VZ-Netzwerke Poolworks Vert Capital

Youtailor insolvent. Mehrmals.

Kein Gründen ohne Scheitern, keine Gründerszene ohne Insolvenzen. Und doch wird die Insolvenz des Online-Schneiders Youtailor wohl in die Geschichte eingehen. Schon die erste Nachricht zur Zahlungsunfähigkeit des Berliner Startups überraschte ob ihrer Verstrickungen und Betrugsvorwürfe – dabei war das im Juli 2012 erst der Anfang.

200 Millionen Euro für BestSecret und Co

Nur durch Empfehlungen anderer Mitglieder, nach eingehender Prüfung und mit limitierter Zahl wird der Zutritt zum Modeportal BestSecret möglich. Und im August 2012 erhalten auch die Gründer nur noch eingeschränkten Zugriff: Für 200 Millionen Euro geht die Mehrheit des Unternehmens an Axa Private Equity.

 

Google räumt bei DailyDeal auf

DailyDeal, Groupon-Klon

Was hat Google mit der Schnäppchen-Seite vor, fragte sich die Gründerszene nicht nur nach der Übernahme im Herbst 2011, sondern auch ein Jahr später. Eine größere Zahl von Mitarbeitern, darunter auch leitende Angestellte, sollen die Kündigung erhalten haben.

 

Holtzbrinck verkauft Ex-VZ-Netzwerke

Es ist soweit: Im September 2012 hat Holtzbrinck die Notleine gezogen – StudiVZ ist verkauft. Längst heißt das Netzwerk Poolworks, doch so unbekannt wie dieser Name ist auch der des neuen Eigners: Vert Capital. Erste Anzeichen bestätigten sich nur wenig später: Bebo hat StudiVZ geschluckt.

 

Unister: Neue Vorwürfe gegen Portalbetreiber

Kundenabzocke, hinterlistige Methoden – die Vorwürfe gegen Unister sind nicht neu. Und im Vergleich zu dem, was Ende des Jahres 2012 auf das Leipziger Unternehmen zukommt, sind sie noch vergleichsweise klein. Die Vorwürfe aus dem Juli kommen von der Computerbild – eine Abmahnung gegen die Redaktion folgt postwendend.

 

Das weltweite Netz von Rocket Internet

Es ist auch eine Veränderung in der Art, wie der Berliner Inkubator kommuniziert: Im Juli 2012 relauncht Rocket Internet seine Webseite und zeigt sehr offen, wo er überall seine Finger im Spiel hat. Die Ansage lautet auf “globales Unternehmen”. Mehr als 100 “führende Unternehmen” in rund 40 Ländern und gut 15.000 Jobs zählt Rocket.

Bild: wannstirbtstudivz.net
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