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Sag’s mit Yoda: Das TVSmiles-Management rund um Gründer und CEO Christian Heins (zweiter von links)

Neue Millionen für TVSmiles: Die Macher der Second-Screen-App können mit Omnes Capital einen neuen Lead-Investor gewinnen und in der aktuellen Runde insgesamt fünf Millionen Euro einnehmen. Auch die Altinvestoren Ventech, E.ventures, die German Startups Group, SevenOneMedia und einige der bereits bestehenden Business Angels sind mit an Bord.

Omnes ist bereits in eine Vielzahl von Technologie-Firmen aus Sektoren wie Pharma, Mobile oder Hardware investiert. Hierzulande profitierte der VC aus Paris etwa bei den Exits von Turtle Entertainment an MTG oder Plista an GroupM.

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TVSmiles sammelte bereits in der letzten Finanzierungsrunde im vergangenen Jahr fünf Millionen Euro ein, um ins Ausland zu expandieren. So ist das Berliner Unternehmen seit August dabei, Nutzer in Großbritannien zu akquirieren. Die neu hinzugekommenen Millionen sollen diese Expansion nun beschleunigen. TVSmiles gibt sich optmistisch: Man gehe davon aus, dass der Umsatz im September in UK bereits nach zwei Monaten im Markt dem in Deutschland entsprechen werde, heißt es vom Unternehmen. Hierzulande ist das Second-Screen-Startup bereits seit zwei Jahren aktiv. In Großbritannien ist TVSmiles zurzeit Nummer Eins in Apples App Store und Googles Play Store im Bereich Entertainment und Quiz.

Bei der UK-Expansion soll es aber nicht bleiben. Nach dem Abschluss des Rollouts wolle man sich als nächstes den US-Markt vornehmen, heißt es. Anschließend sollen weitere internationale Märkte folgen.

Seit September 2013 belohnt die App TVSmiles seine Nutzer für den Konsum und die Interaktion mit TV-Werbung. Die Second-Screen-App weist nach eigenen Angaben bisher drei Millionen Downloads und etwa 650.000 aktive Nutzer im Monat auf. Mittlerweile arbeiten 60 Mitarbeiter für das Berliner Unternehmen, das von Christian Heins, Gaylord Zach und Frederic Westerberg gegründet wurde. Die beiden Second-Screen-Konkurrenten Zapitano und TunedIn hingegen mussten bereits die Segel streichen. Sie versuchten sich glücklos am Social-TV-Modell.

Bild: MIKA-fotografie | Berlin