Guten Morgen!

Es war nicht ganz einfach, die Beteiligten an einen Tisch zu holen. Termine wurden verschoben. Und wieder verschoben. Doch schließlich saßen sich Nadine Müller von Verdi und Helpling-Gründer Benedikt Franke im Konferenzraum von Gründerszene gegenüber. Thema: Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Franke sagt: „Es ist nicht das Ziel, ein Reinigungsunternehmen aufzubauen – wir sind ein Softwareunternehmen.“ So kann man es natürlich auch sehen. Die meisten Helpling-Putzkräfte sollen ja zufrieden sein mit ihrem Job. Aber die fragt ja keiner. Hier das Streitgespräch.

Und das passierte, während Du schliefst

Am Wochenende dementierte CEO Jack Dorsey noch, dass diese Woche eine neue Timeline eingeführt wird, am Mittwoch stellte er sie offiziell vor. Entgegen aller Befürchtungen löst die neue Sortierung die chronologische Anordnung nicht komplett ab. Stattdessen zeigt das Portal im oberen Bereich empfohlene Tweets an, darunter ist weiterhin die alte Timeline. Mit dem neuen Feature will Dorsey dem stagnierenden Wachstum entgegenwirken. Mit 320 Millionen monatlich aktiven Usern konnte Twitter im vierten Quartal 2015 die Nutzerschaft wieder nicht ausbauen. [Mehr dazu bei TechCrunch und bei The Verge]

Der Software-Hersteller Opera hat von chinesischen Tech-Firmen ein Übernahmeangebot in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar bekommen. [Mehr dazu bei Ars Technica]

Investor Marc Andreessen sorgt für Ärger, weil er in einem Tweet über den Verbot von „Free Basics“ in Indien Vergleiche zum Kolonialismus zog. Facebook-CEO Mark Zuckerberg distanzierte sich von Andreessens Aussagen. [Mehr dazu bei Re/code]

Tesla präsentiert am 31. März sein 35.000-Dollar-Modell. [Mehr dazu bei The Next Web]

Y Combinator übernimmt den EdTech-Accelerator Imagine K12.  [Mehr dazu bei TechCrunch]

Außerdem haben wir gelernt, dass Hollywood-Stars auch durchaus etwas in der Birne haben können. Jessica Alba macht auch als Gründerin eine gute Figur. Mit ihrem Startup The Honest Company strebt sie an die Börse und liegt mit Windeln und Feuchttücher aus pflanzlichen Materialien und anderen porentief reinen Produkten für den Nachwuchs voll im Trend. Nachhaltig. Giftfrei. Zumindest in der Werbung. Da stehen besonders besorgte, junge Eltern drauf. Denn sie wollen ja nur das Beste für ihre Babys. Goldman Sachs und Morgan Stanley offenbar auch. Sie begleiten Albas Unternehmen an die Börse. Hier geht’s zur ganzen Geschichte.

Und dann war da noch die Sache mit den Dating-Apps. Klar, benutzt ihr nicht. Ähem. Wir ja auch nicht. Aber es ist schon seltsam, dass ausgerechnet Tinder so schlechte Bewertungen bekommt. Und ein Außenseiter liegt ganz vorne. Bitte hier entlang.

Verhaltensauffällig

Da sind dem Generalsekretär der CDU aber so richtig die Gäule durchgegangen. Peter Tauber schimpft einfach mal los und bezeichnet den Twitterianer mit dem schönen Namen @USRAELSklave als „Drecksnazi“.


Berechtigt? Zu viel der Ehre? Wir lernen, dass ein CDU-Generalsekretär auch nur ein Mensch ist, der sich manchmal nicht so ganz im Griff hat. Irgendwie tröstlich. Heute werden wir außerdem über Bigchain berichten. Was das ist? Nicht ganz leicht zu erklären. Blockchain wird erwachsen. Und hat das Potenzial, das Internet zu revolutionieren. Stay tuned.

So. Jetzt aber raus aus den Betten und einen erfolgreichen Tag!

Bild: Twitter

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