Uber

Uber will nach Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt

„Wir glauben fest an den deutschen Markt“, sagt Benedetta Arese Lucini, Europachefin des Limousinen-Vermittlers Uber. Sie kündigt im Gespräch mit Gründerszene weitere Investitionen an. So soll der Service demnächst in mehreren deutschen Städten starten. Geplant seien Stuttgart, Köln und Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg. Bisher ist Uber hierzulande in München und Berlin aktiv.

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In der Hauptstadt hatte sich das Startup im November vom gesamten dreiköpfigen Management-Team getrennt. Kurzzeitig waren Launch-Manager Patrick Studener sowie Europachefin Benedetta Arese Lucini selbst vor Ort. Jetzt sei das Team wieder fast vollständig, sagt sie. Die Stellenausschreibungen für einen General Manager und einen Community Manager sind jedoch nach wie vor online. Auch für Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg sind jeweils drei Jobs auf der Uber-Website ausgeschrieben: Geschäftsführer, Community Manager und ein Operations- und Logistics-Manager. Stuttgart soll von München aus gesteuert werden.

In Deutschland konkurriert Uber mit dem Chauffeur-Service Blacklane, der erst im Dezember mit Daimler ein Schwergewicht als Partner gewinnen konnte. Zehn Millionen Euro hatte der Autobauer investiert. Zudem ist die Autovermietung Sixt mit MyDriver.com hierzulande aktiv. Im Januar kündigte MyDriver.com an, mehrere hundert Fahrer einzustellen – um den harten Wettbewerb gegen die Konkurrenz und auch Taxi-Plattformen wie MyTaxi zu gewinnen. Letzteres stieß vor kurzem mit einem neuen Abrechnungsmodell auf Unverständnis bei vielen Fahrern.

Uber versteht sich als Mittelding zwischen Limousinen-Service und Taxi-Unternehmen, weil Wagen wie Taxis on demand bestellt werden können, aber Uber gleichzeitig ein luxuriöses Auto wie bei einem Chauffeurdienst bietet. Nun kündigt auch das US-Unternehmen an, weiter massiv in Deutschland zu investieren.

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Wann genau Uber in den anderen Städten startet, sei noch nicht klar, sagt Benedetta Arese Lucini. Unter anderem sei das auch abhängig davon, wie schnell die ausgeschriebenen Stellen zu besetzen seien. „Uber versteht sich vor Ort als local brand, es ist wichtig, Leute vor Ort zu haben und mit anderen Unternehmen zu kooperieren“, sagt die Europachefin und kündigt zum Valentinstag am Freitag eine Kooperation mit der Berliner Dating-App Mbrace an: Nutzer können mit Uber einen extra dafür gecasteten „Umarmer“ zu ihren Liebsten schicken.

Bild: Olaf Karwisch /panthermedia
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