Die Gründer von Vaamo: Oliver Vins (links), Yassin Hankir und Thomas Bloch

Die drei Vaamo-Gründer: Oliver Vins, Yassin Hankir und Thomas Bloch (v.l.n.r.)

Fokus zunächst auf deutschen Markt

Angedeutet hatten die Gründer eine neue Finanzierungsrunde bereits im Sommer: Das FinTech-Startup Vaamo sammelt in seiner zweiten Finanzierungrunde 2,5 Millionen Euro ein. Das Geld kommt von dem US-amerikanischen VC Route 66 Ventures sowie einer Gruppe deutscher Business Angels, die zu einem großen Teil bereits in der ersten Finanzierungsrunde im November 2013 in Vaamo investiert hatten.

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Mit der Finanzierung will das FinTech-Unternehmen nach Angaben von Mitgründer Yassin Hankir vor allem sein Wachstum vorantreiben und den weiteren Team-Aufbau sowie Marketingmaßnahmen finanzieren. „Wir werden uns in den nächsten zwölf Monaten vor allem auf Deutschland konzentrieren, da es hier einen sehr großen Markt gibt“, so Hankir gegenüber mit Gründerszene. Eine Expansion in weitere Märkte sei zunächst nicht geplant, werde von dem Jungunternehmen aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Vaamo wurde im April 2013 von Hankir, Thomas Bloch und Oliver Vins in Frankfurt am Main gegründet. Das FinTech-Startup richtet sich mit seinem Online-Dienst an Privatanleger und will für diese die Geldanlage am Kapitalmarkt stark vereinfachen. Dazu kooperiert das Frankfurter Unternehmen mit der Fondsplattform FFB, die als Partnerbank die Depotführung und die Transaktionsabwicklung des Nutzers übernimmt.

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Vaamo verstehe sich selbst als die Zukunft der Geldanlage, hatte Mitgründer Thomas Bloch im Juni im Interview mit Gründerszene betont: „Die traditionellen Banken hinken da mit ihren Innovationen noch hinterher“, es gebe somit in Deutschland noch keine vergleichbaren Online-Angebote. Vielmehr orientiere sich Vaamo an drei Wettbewerbern in den USA und in Großbritannien: Nutmeg, Betterment und Wealthfront.

Dem Umstand, dass die Konkurrenz auch in Übersee sitzt, sei auch zu verdanken, dass Vaamo seinen VC-Geber in den USA gefunden hat: „Route 66 ist stark auf FinTech spezialisiert und sehr gut mit den Geschäftsmodellen unserer angelsächsischen Konkurrenten vertraut – und hatte daher auch ein großes Interesse an Vaamo“, erklärt Hankir.

Bild: Vaamo