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Martin Junker, Mitgründer von Venture Stars, hat den VC-Fonds „VS PBG I“ mit ins Leben gerufen.

Anfang Mai hat der Münchner Company Builder Venture Stars seinen ersten VC-Fonds geschlossen – bei 15 Millionen Euro. Nach eigenen Angaben sei der innerhalb weniger Monate platzierte Fonds deutlich überzeichnet gewesen. Das Kapital stamme zum Großteil von einem „ausgewählten Kreis von Privatinvestoren und Family Offices“, die jedoch nicht genannt werden möchten. Zudem haben sich nach Angaben von Venture Stars auch institutionelle Investoren beteiligt.

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Der Fonds, die Venture Stars Portfoliobeteiligungsgesellschaft I (VS PBG I), fokussiert sich auf digitale Geschäftsmodelle in den Bereichen E-Commerce, Online-Marktplätze und E-Services. Ein Großteil des Fondsvolumens soll dabei in die aktuellen und zukünftigen Portfoliounternehmen von Venture Stars investiert werden.

Der Fonds hat nach eigenen Angaben bereits erste Investitionen in Portfoliounternehmen von Venture Stars getätigt: Schon im vierten Quartal 2014 seien Investitionen im siebenstelligen Bereich in den Online-Blumenversender Miflora sowie in ePetworld, einem Onlineshop für Hunde- und Katzenbedarf, geflossen, zudem wurde im Q1 2015 eine ebenfalls siebenstellige Summe in den Online-Sporthändler Vaola gesteckt.

„Der Großteil des Volumens steht allerdings noch für die Begleitung des anstehenden Wachstums der Venture Stars Unternehmen zur Verfügung“, so Martin Junker, der für Investor Relations verantwortliche geschäftsführende Partner der VS PBG I, gegenüber Gründerszene.

Venture Stars wurde von Stefan Pfannmöller, Florian Calmbach und Martin Junker gestartet, die gemeinsam bereits den Online-Vermarkter Netzathleten gründeten, der 2011 an die Mediengruppe RTL verkauft wurde. Ende 2014 initiierte das Trio die VS PBG I.

Bild: Venture Stars