StartUp Weekend Berlin 2010

Was kann man alles in 54 Stunden machen? Die knapp 300 Kilometer von Berlin nach Hamburg laufen vielleicht. Oder ein Auto lackieren und warten bis der Lack trocken ist. Oder aber beim StartUpWeekend eine Unternehmensidee allein oder mit einem Team bis zur Reife treiben. Wertvolle Tipps gibt es gratis oben drauf.

Das Prinzip kommt von den Vorreitern aus dem Silicon Valley: In einem kurzen Zeitraum eine Idee entwickeln und mit Gruppen-Brainstorming weiter ausbauen, bis am Ende ein tragfähiges Konzept auf dem Papier steht. Was danach kommt, entscheiden die Teams und anwesenden Experten aus der Investoren- und StartUp-Szene. Wichtig ist dabei nicht, dass aus dem Wochenende ein Unternehmen hervor geht, sondern dass viele kreative Gedanken zusammen kommen und ein Netzwerk von gründungsfreudigen Personen und interessierten Investoren entsteht.

Das hat sich auch der Berliner Ableger des StartUpWeekends vorgenommen. Nachdem bereits ähnliche Veranstaltungen in 140 anderen Städten, darunter Hamburg und Nürnberg, stattfanden, war es für das KommunikationsFORUM an der Zeit, die Kreativszene der Hauptstadt zum Experimentieren herauszufordern.

Jeder interessierte Teilnehmer hat am Anfang genau 120 Sekunden Zeit, sich und seine Idee dem Publikum vorzustellen. Dabei zählt nicht die bunteste Präsentation, sondern einzig Überzeugungskraft – mediale Unterstützung durch Rechner und Beamer sind nicht gestattet. In der anschließenden Fragerunde können weitere Details erörtert werden, bevor danach jeder sich zu einem Team dazu gesellen kann, von deren Idee er überzeugt ist. Mit dem Input von erfahrenen Gründern kann das Konzept weiter entwickelt werden, um am zweiten Tag auch vor einer Jury zu bestehen, in der neben Jochen Krisch von Exciting Commerce (www.excitingcommerce.de) und Thomas Promny von Gimahhot (www.gimahhot.de) viele weitere interessante Köpfe der StartUp-Szene sitzen.

Während der Couchcoaching-Session werden unter anderem Sascha Schubert, Gründer und Geschäftsführer von Spendino (www.spendino.de), Rechtsanwalt Thomas Noatsch und Unternehmensberater Peter Haas mit ihren Erfahrungen aus der StartUp-Szene die Teilnehmer unterstützen.

Wer vom 5. bis 7. März 2010 also weder eine Wanderung geplant hat, noch dem Auto ein neues Aussehen verpassen will, braucht nach erfolgter Anmeldung über Amiando mit nichts weiter als Enthusiasmus und Laptop in Berlin Mitte einfinden. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 110 begrenzt. Wer dazu zählen möchte, hat ab sofort die Möglichkeit, ein Ticket für 30 Euro zu erwerben. Die Frühbucherkarten sind leider bereits vollständig vergeben, was das große Interesse an diesem Format beweist.

Ort: Dorotheenstrasse 24, Berlin Mitte

Datum: 5. bis 7. März 2010