freelancecamp_2009_teaser

Da die Unterstützung des Staates für Freiberufler zu wünschen übrig lässt, wollen Freelancer in Bremen, Leipzig und Nürnberg im Herbst ein BarCamp ausrufen: Das FreelanceCamp. Im September gehen 33 von ihnen vorweg auf Workshopreise durch alle drei Städte und sammeln Infos und Diskussionsstoff.

Sie sind frei und schaffend: Deutschlands Freelancer der Kultur- und Kreativwirtschaft gehören mit 63 Milliarden Euro Wertschöpfung einer der größten Wirtschaftsbranchen an – nur weiß das kaum jemand. Das FreelanceCamp, ein BarCamp von Freiberuflern und Selbstständigen, will das nun ändern.

„Unterstützende Leistungen des Staates für unsere Branche sind verdammt gering gegenüber Fördermaßnahmen für andere Branchen“, sagt Daniela Knöbl, eine der Initiatoren. „Was also könnte uns helfen?“. Dies gilt es zu diskutieren, weshalb gleich in drei Städten parallel – Bremen, Leipzig und Nürnberg – das FreelanceCamp dazu einlädt, vom 17. bis zum 18. Oktober 2009 mit Gleichgesinnten zu debattieren, Probleme und Chancen aufzudecken.

Sechstägige Workshop-Reise soll Rahmenprogramm ausarbeiten

Verbinden soll die Teilnehmer ein vorarb ausgearbeitetes Rahmenprogramm. Zur Vorbereitung gehen 33 aktive Freelancer auf Reise: Vom 21. bis zum 26. September 2009 wollen sie im Workshop LiebHBeN an den drei Tagungsorten (Leipzig, Bremen, Nürnberg) über ihre lokalen und überregionalen Arbeitsbedingungen, Nöte und Wünsche diskutieren. LiebHBeN ist so auch Vorbereitung konkreter Sessions für das FreelanceCamp im Oktober.

Wer beim Workshop LiebHBen und der Vorbereitung des FreelanceCamps dabei sein möchte, hat noch bis zum 31. Juli 2009 Zeit, sich auf freelancecamp.mixxt.de kostenlos anzumelden. Aufgerufen sind alle Freelancer zwischen „etablierten Größen und hungrigen Newcomern der unterschiedlichen Alters- und Berufsgruppen“.