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Die einen gehen am Wochenende ins Kino, in die Kneipe oder zum Kegeln. Andere gründen Unternehmen. Das nächste Mal vom 18. bis 20. September 2009 in Nürnberg. Dann wird zum wiederholten Male in deutschen Gefilden das StartUp-Weekend ausgerufen. In nur 48 Stunden wollen die Teilnehmer eine Firma erschaffen – vom Elevator-Pitch bis zur notariellen Beglaubigung.

Damit die Teilnehmer ihre knappe Zeit auch effizient nutzen können, stehen jederzeit Mentoren aus den verschiedenen Branchenzweigen wie Werbung, Finanzierung, Rechtsberatung und Entrepreneurship beratend zur Seite. So ist bereits im Zeitplan vorgesehen, Teambesprechungen auch beim Mittagessen zu ermöglichen und den Samstagabend als „Open End“ anzusehen – das Ausrollen der Isomatten im Eventbereich ist dabei ausdrücklich erlaubt.

Dass bei vorangegangen StartUp-Weekends die Teilnehmer und Gesellschafter eines StartUps nur schwer wieder zueinander gefunden haben, wollen die Veranstalter diesmal mit einer neuen Anregung ändern. Sie schlagen ein Modell vor, „in dem aktive Teilhaber weitere Anteile hinzuverdienen können und die Anteile von passiven Teilhabern nach einer bestimmten Zeit verfallen, so dass am Ende idealerweise eine aktive Gruppe an Anteilseignern verbleiben sollte.“

Doch in welcher Rechtsform, nach welchem Modell und ob überhaupt gegründet wird, entscheiden die Teilnehmer in jedem Fall selbst. Die Open Source Business Foundation will lediglich den Rahmen schaffen, aber nichts vorgeben.

Die Anmeldung zum StartUp-Weekend ist noch immer möglich – bisher haben 92 Teilnehmer ihre Zusage gegeben. Kurzentschlossene können sich das Ticket (komplettes Wochenende inklusive Catering) für 40 Euro erkaufen.  Appetit macht auch die Zusammenfassung des ersten StartUp-Weekends aus dem Jahre 2007 des Elektrischen Reporters. All diejenigen, die an diesem Wochenende die Metropole in Mittelfranken nicht beehren können, ist eine Twitterwall eingerichtet, die auf die Hashtags #swnue und #startupwall hört. Spätestens nach dem sympathischen und sehr kreativen Werbevideo sollte der potentielle Gründer über eine Reise ins schöne Nämberch nachdenken: