Die Geschäftsleitung von Vicampo: Felix Gärtner, Daniel Nitz, Max Gärtner und Johannes Grote (von links)

Vor anderthalb Jahren hat Vicampo das letzte Mal Geld aufgenommen, damals gab es fast vier Millionen Euro für das Wein-Startup. Nun folgt die nächste Runde: 5,3 Millionen Euro hat das Mainzer Startup eingesammelt. Investiert haben die Altinvestoren wie etwa Passion Capital, der VC von Stefan Glänzer, und E.ventures. Auf Nachfrage von Gründerszene bestätigte das Unternehmen, dass die Runde bereits im Oktober 2015 stattfand.

Es ist bereits die vierte Kapitalerhöhung für den Online-Weinhändler. Die Seed-Runde fand 2012 statt, die zweite Finanzierung 2013. Mit dem frischen Kapital will Vicampo unter anderem seine Technologie ausbauen und expandieren. Details zur geplanten Expansion wollte das Unternehmen aber nicht nennen.

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Über die Online-Plattform von Vicampo können Winzer ihre Weine verkaufen, wenn sie selbst kein Digital-Angebot haben. Nach eigenen Angaben hat Vicampo 10.000 Weine von 1.000 Weingütern im Angebot. 2015 soll der Umsatz etwa zwölf Millionen Euro betragen haben.

Der Ursprung des mittlerweile 50-köpfigen Unternehmens liegt in einem anderen Wein-Startup. Bevor Felix Gärtner, Max Gärtner und Daniel Nitz das Unternehmen 2012 starteten, waren sie an der Gründung des Berliner Startups Wine in Black beteiligt. Ihren Ausstieg begründeten sie in einem Gründerszene-Interview damit, dass sie für das Konzept von Vicampo mehr Potenzial gesehen hätten. Die übrigen Mitgründer Stephan Linden und Christian Hoya sind noch immer Geschäftsführer des Premium-Weinhändlers Wine in Black.

Bild: Vicampo