vicampo finanzierung

Die vier Geschäftsführer von Vicampo: Max Gärtner, Daniel Nitz, Johannes Grote und Felix Gärtner (v.l.)

Das Mainzer Wein-Startup Vicampo bekommt 3,75 Millionen Euro Wachstumskapital von seinen Altinvestoren. Erneut beteiligen sich Passion Capital, der VC von Stefan Glänzer, und E.ventures, der Beteiligungsarm der Otto-Gruppe, die jeweils zehn Prozent an Vicampo halten. Darüber hinaus stecken auch Angel-Investor Heinz-Werner Nienstedt, der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt, sowie zwei Family Offices wieder Geld in den Onlineshop für Winzerweine. Zuletzt hatte Vicampo im Herbst 2013 eine siebenstellige Summe eingesammelt.

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Die Finanzierung soll vor allem in die technologische Weiterentwicklung der Plattform gesteckt werden. „Aktuell arbeiten wir mit einem Team von fünf Leuten mit Hochdruck daran, eine technische Lösung zu schaffen, die es basierend auf Nutzerdaten, Weinkategorisierung und mathematischen Ansätzen ermöglicht, jedem Kunden individuell die besten Weinempfehlungen zu geben“, so Max Gärtner, einer der Gründer und Geschäftsführer von Vicampo. Zudem soll auch Geld in den Ausbau von Personal und Marketing fließen.

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Vicampo wurde 2012 von Max und Felix Gärtner sowie Daniel Nitz gestartet. Zuvor hatten die drei bereits den Shopping-Club Wine in Black mitgegründet. Vicampo ist eine Wein-Plattform, auf der Winzer, wie auf einem Marktplatz, ihre Weine dem Kunden präsentieren und verkaufen können. Nach eigenen Angaben hat das 30 Mitarbeiter starke Unternehmen 2014 einen Umsatz von mehr als fünf Millionen Euro erwirtschaftet.

Bild: Vicampo