Millionen für Kleidertausch-Plattform

Das Second-Hand-Konzept von Kleiderkreisel (www.kleiderkreisel.de) überzeugt einen weiteren Investor: Der amerikanische VC Insight Venture Partners beteiligt sich an der litauischen Mutterfirma Vinted. Das berichtete die litauische Presse.

Update, 3. Februar 2014: Neben Insight Venture Partners investiert auch Altinvestor Accel Partners. Insgesamt konnte die Mutterfirma Vinted damit 27 Millionen US-Dollar in der Serie-B-Finanzierungsrunde einsammeln. Das Kapital soll hauptsächlich für den Ausbau der Kleiderkreisel-Schwester in den USA, die unter Vinted.com abrufbar ist, genutzt werden. Außerdem soll das Produkt-Team in Litauen ausgebaut werden.

Die erste Version des Artikels erschien am 31. Januar 2014. 

Gegründet wurde die Kleiderkreisel-Dachgesellschaft 2009 von dem Programmierer Justas Janauskas in Litauen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben Ableger in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, Frankreich und den USA.

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Auch in Deutschland funktioniert das Modell offenbar: Kleiderkreisel hat nach eigenen Angaben hierzulande knapp 1,5 Millionen Nutzer und bezeichnet sich selbst als „Deutschlands größte Kleidertausch-Plattform“. Seit der Gründung 2009 wurden in Deutschland und Österreich zusammen 4,5 Millionen Artikel verkauft oder getauscht. Geschäftsführer und Gründer der deutschen Seite sind Martin Huber, Susanne Richter und Sophie Utikal. Mitte letzten Jahres investierte der Wagniskapitalgeber Accel Partners fünf Millionen Euro in das Startup.

Hinter der deutschen Kleiderkreisel GmbH steht die in London ansässige Friendly Fashion Limited, deren Direktor Janauskas ist. Im Sommer 2013 brachte Janauskas als CEO das Konzept unter dem Namen Vinted.com auch in die USA.

Bild: Screenshot Vinted