Auf der Keynote der Worldwide Developers Conference (WWDC) enthüllte Apple sein neues iPhone: Das iPhone 3G S. Das „S“ soll für „Speed“ stehen und deutet auf die Verdopplung der Geschwindigkeit hin, mit der sich in Zukunft die Applikationen ausführen lassen. Über die genauen technischen Details schwieg man sich aus, wies aber auf die wesentlich höhere Geschwindigkeit der Anwendungen hin. Neben der schnelleren Geschwindigkeit und einer erhöhten Akkulaufzeit wird das iPhone eine verbesserte Kamera mit drei Megapixeln haben, die nun auch Videos aufzeichnen kann – ein Feature, an dem es zuvor fehlte.

Eine weitere wesentliche Neuerung ist die Voice Control des Geräts. In der Fachsprache Text to Speech (TTS) genannt, kann der Nutzer mit dem iPhone 3G S Anwendungsbefehle direkt per Spracheingabe durchführen. So sind nun etwa Sprachkommandos wie „Play Coldplay“ zum Abspielen von MP3s oder „Call Peter“ zum Anrufen von Bekannten möglich. Umgekehrt liest das Telefon auch Textelemente vor, etwa wenn ein Anruf auf dem Handy eingeht. Auch Fragen wie „Was wird gerade gespielt“ können dem iPhone 3G S gstellt werden, welches dann entsprechend antwortet.

In den USA wird das neue iPhone 3G S ab dem 19. Juni 2009 in zwei Speichergrößen und Farben verfügbar sein: Jeweils in weiß und schwarz winken eine Low-End-Version mit 16 GB für 199 Dollar sowie eine High-End-Ausgabe mit 32 GBfür 299 Dollar. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Speichergröße bei gleichbleibendem Preis damit verdoppelt. Der Rest der Welt wird sich hingegen noch bis zum 7. Juli gedulden, ab diesem Datum wird das iPhone aller Voraussicht nach weltweit verfügbar sein.

Entsprechende Infos lassen sich bei TechCrunch, CNET finden. In der Szene kommt das neue Gerät scheinbar gut an, wie sich bei neunzehn72 erahnen lässt.

Neben dem neuen iPhone 3G S trat Apple auch mit einer neuen Generation des Macbook Pros an die Öffentlichkeit. Das mit verbesserten Festplatten- und Prozessorvarianten ausgestattete Modell winkt mit niedriegeren Preisen, Varianten mit 13-Zoll-, 15-Zoll- und 17-Zoll-Bildschirm, einem FireWire-800-Port und einem Steckplatz für SD-Speicherkarten. Auch das Macbook Air wurde weiter aufgemotzt und mit Safari 4 geht man bei Apple ebenfalls mit einem neuen Browser an den Start, der wie das iPhone wesentlich schneller sein soll und für WIndows- und Macintosh-Computer gleichermaßen verfügbar ist. Weitere Details hierzu gibt es in der Welt und bei heise.