Wayra London München

16 Startups, eine moderne Fabriketage mit Rundum-Fensterfront, ein eigenes Reich und jede Menge Wohlfühl- und Kreativraum, gemeinsame Pub-Donnerstage und eine freundschaftlich geprägte Atmosphäre – das macht zusammen eine ganze Menge Zufriedenheit. Das Wayra-Team lud einige Multiplikatoren aus Deutschland in die Academy nach London, um ihnen einen Vorgeschmack auf das im September startende Accelerator-Programm in München zu geben. Gründerszene liefert einige Bildeindrücke.

Bildereindrücke von der Wayra-Academy in London

Wayra (www.wayra.org) ist ein von dem Telekommunikationskonzern Telefónica aus Madrid gelaunchter Startup-Accelerator, welcher vielversprechende Neugründungen nicht nur im IKT-Bereich in einem sechsmonatigen Programm mit Räumlichkeiten, Mentoren sowie 50.000 Euro – gegen zehn Prozent der Unternehmensanteile – unterstützt. Die Startups sollen mit ihren Produkte zudem von der Reichweite der 300 Millionen Telefónica-Kunden profitieren.

Im April 2011 startete das erste Wayra-Programm in Kolumbien, insgesamt ist Wayra mittlerweile in zehn Ländern vertreten, vorrangig in Südamerika, aber auch Madrid, Barcelona und eben seit rund vier Wochen in London. In Kürze starten zudem Programme in Dublin und München. Einen ersten Blick auf den Grundriss der Münchner Academy konnten die Gäste bereits werfen. In der Kaufingerstraße in der Münchner Innenstadt soll sich Wayra ansiedeln. Übrigens sind explizit auch Startups in das Programm geladen, die nicht aus der bayrischen Metropole kommen.

Nicht alle der 20 „Räume“ in der Londoner Academy sind besetzt, auch in München sollen es nur diejenigen der bis zu zehn Startups in das Programm schaffen, die wirklich überzeugen. Die Bewerbung für die erste Programmrunde in München hat mit 268 Einsendungen bereits geendet, Ende August wird auf der Campus Party Berlin durch eine Jury über die Vorauswahl der Startups entschieden. Im September geht Wayra München dann in die erste Runde. Alle Wayra-Akademien gehen im Corporate-Design einher. Der Besuch der Londoner Räumlichkeiten macht daher viel Vorfreude auf die deutsche Ausgabe.