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Rekordverdächtige Series-A-Runde:

Star-Division-Gründer Marco Börries hat für sein neuestes Projekt NumberFour (www.numberfour.eu) satte 38 Millionen US-Dollar in einer Series-A-Runde eingesammelt. Das Erstaunliche: Die Summe kommt vor dem eigentlichen Marktstart der Small-Business-Software zustande – und ohne, dass er der gespannten Fachwelt jemals genaue Details zum Funktionsumfang und zur Funktionsweise erklärt hätte. Die Investoren Index Ventures und Co. konnte er scheinbar auch so für NumberFour begeistern. Selbst Don Draper könnte (IT)-Träume nicht besser verkaufen…

Lüneburger Gastro-Startup raist sechsstellig:

Soviel Aufwand: Für das sechsstellige Investment in Resmio (www.resmio.com), einem Gastro-B2B-Startup aus Lüneburg, wurde sogar eigens eine Beteiligungsgesellschaft gegründet.

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An der ersten Finanzierungsrunde nahmen über dieses Konstrukt die Heise Media Service und die Schlütersche Verlagsgesellschaft teil, sowie die Verlage Müller Medien, Josef Keller GmbH & Co.Verlags-KG und Dumrath & Fassnacht.

Das sind allesamt sogenannte Verzeichnismedien, deshalb soll die Resmio-Software künftig auch in die Online-Portale „Das Oertliche“, „Das Telefonbuch“ und „Gelbe Seiten“ eingebunden werden. Hier steht übrigens, was Resmio anders als die Konkurrenz machen will.

Microsoft macht Ernst – und baut Startup Center:

Microsoft-Deutschland-Chef Christian Illek hatte es bereits im März angekündigt – jetzt macht der IT-Riese Nägel mit Köpfen und verkündet die baldige Eröffnung eines Startup Centers in – die Kölner, Hamburger, Münchner und Frankfurter müssen jetzt stark sein – Berlin! Im Herbst soll diese Begegnungsstätte zum „Austausch zwischen IT und Startups“ fertig sein. Noch werden die letzten Startups gesucht: Sie sollen aus dem IT-Bereich – Online wie Offline, B2B wie B2C stammen – und sich möglichst in der Businessplan-Phase befinden.

The Weekly Samwer:

Rocket Internets Haus- und Hoffinanzierer Kinnevik legt bei Zalando (www.zalando.de) nach: Für 100 Millionen Euro erwirbt der schwedische Geldgeber weitere 3,5 Prozent der Anteile. Damit hält Kinnevik an dem E-Commerce-Unternehmen 29,3 Prozent direkt und weitere 8,7 Prozent indirekt über Rocket Internet, den Inkubator der Samwer-Brüder – die Gesamtbeteiligung addiert sich damit auf 38 Prozent. So, und jetzt bitte weiter kreischen, werte Damen!

Müsli gewinnt:

Beim am Dienstag verliehenen Deutschen Gründerpreis wurde  MyMuesli (www.mymuesli.com) in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet. Sie waren nach Ansicht der Jury, das beste Unternehmen, das zwischen vier und sieben Jahre alt ist. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Sparkassen, das ZDF, den Stern und Porsche ist das 2007 gegründete MyMuesli wahrscheinlich noch sehr grün hinter den Ohren – deshalb auch die Auszeichnung als „Aufsteiger“. In Berliner-Startup-Hipster-Jahren ist das Unternehmen von Hubertus Bessau, Max Wittrock und Philipp Kraiss dagegen schon fast so antik wie Santana…

Heute vor einem Jahr:

Ein Blick zurück in die Geschichte: Moviepilot-CEO Tobi Bauckhage erzählt, dass er an einem Konzept für eine Startup-Doku arbeitet. Was wurde eigentlich aus diesem ehrgeizigen Plan?

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