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Project Flying Elephant heißt der Inkubator des VCs WestTech

Der Berliner Risikokapitalgeber WestTech Ventures weitet sein im Herbst 2014 gestartetes Inkubatorprojekt Flying Elephant aus: Neben dem sogenannten Deep-Tech-Inkubator kommt nun ein Programm für Medien-Startups hinzu. Der Name: Media Force.

Das Programm soll Projekte fördern, die spezielle Zielgruppen ansprechen. „Uniqueness over mass media“, heißt es auf der Internetseite. Gegenüber Gründerszene erklärt WestTech, man wolle sich gezielt nicht auf einen Themenbereich festlegen, um so Abwechslung in die Medienlandschaft zu bringen. WestTech-Gründer Kamali verkündet: „Mindestens die Hälfte der Teams sollte idealerweise aus Frauen bestehen, denn wir wollen Gründerinnen ermutigen ihre Ideen umzusetzen und sie dabei unterstützen.“

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Bei dem Inkubator-Programm, für das sich Medien-Startups nun bewerben können, erhalten die Teilnehmer ein Angel-Investment über 12.000 Euro gegen eine kleine Minderheitsbeteiligung an ihrem Unternehmen. Die Gründer bekommen für sechs Monate ein Büro in Berlin, technologische Unterstützung, zum Beispiel bei der Entwicklung von Apps, und Mentoring. Es besteht auch die Option, ein Jahr lang in dem Programm des Inkubators zu bleiben, dann gibt es 24.000 Euro.

Erste Investments in Medien-Startups haben die WestTech-Chefs Masoud Kamali und Alexander Kölpin bereits getätigt. Neben dem Frauen-Business-Lifestyle-Magazin Edition F wird zur Zeit das Printmagazin Craftrad gefördert. Es soll Lifestyle mit Motorradkultur vereinen und im Mai das erste Mal erscheinen.

Der Schritt zur Medien-Förderung liegt für WestTech nah: 2013 wurde der VC vom profitablen Frankfurter Verlag Software & Support Media Group ausgegründet, den Masoud Kamali ebenfalls leitet. Das Medienhaus fokussiert sich auf Web- und Tech-Themen.

Die neue Medien-Sparte von Flying Elephant steht neben dem immer noch jungen Deep-Tech-Inkubator, zu dessen Portfolio bislang die Startups Wunderdata, in das WestTech bereits vor der Aufnahme in den Inkubator investiert hatte, und Talentwunder gehören. Partner des Deep-Tech-Inkubators ist auch IBM.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von LWYang