Jürgen Klopp steht vor einer Reihe Spinde. Trainer stellen nicht gerne Fragen, sagt er ganz lässig. Denn dass sei immer auch ein „Zeichen von Schwäche“. Klopp erzählt das seinen Zuschauern natürlich nicht einfach so: Er wirbt in dem Video für den WhatsApp-Dienst WhatsCoach. Erfahrene Trainer beantworten hier Fragen und geben Ratschläge zu Abwehr oder Koordinationsübungen im Chat. Das anonyme und kostenlose Frage-Antwort-Spiel soll die Absender vor unangenehmen Situationen bewahren.

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Klopp, seiner Zeit Trainer von Mainz 05 und Borussia Dortmund, findet’s „cool“. Einleuchtend, schließlich ist der 48-Jährige an der Dachgesellschaft von WhatsCoach beteiligt, der Kölner Bolzfabrik GmbH. Daneben hat bislang auch die Bremer Fußballtrainer-Beratungsagentur Projekt B in das Unternehmen investiert. Zu den Details der Investments wollen sich die Beteiligten nicht äußern.

Auch bei WhatsCoach hält sich Kloppo zurück, die Fragen ratloser Fußballtrainer beantworten andere. Zum Beispiel Christian Flüthmann, U16-Cheftrainer bei Borussia Dortmund, sowie dessen Co-Trainer Eduard Graf. Dritter WhatsApp-Berater ist Philipp Kaß, der derzeit noch als Jugendcheftrainer bei Arminia Bielefeld tätig ist, gerade allerdings zu Alemannia Aachen wechselt.

Flüthmann und Kaß haben die Bolzfabrik selbst mitgegründet. Geleitet wird sie von Ex-Rocket-Mitarbeiter Thomas Koitka und Markus Däggelmann, der auch Berater bei Projekt B ist. Koitka hatte zuvor auch Qoach1 ins Leben gerufen, eine Video-Plattform für Trainingsübungen. Das Angebot wurde bei der Bolzfabrik-Gründung im Juni in die neue GmbH überführt.

Bis Ende des Jahres soll nun ein kostenpflichtiges Trainer-Tool namens CoachCamp als zweites Produkt auf WhatsCoach folgen.


Neben Jürgen Klopp haben eine ganze Reihe anderer Promis in Startups investiert, darunter auch einige Fußballer:

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Ashton Kutcher ist DER Star-Investor unter den Celebritys. Mit seiner Rolle in Two and a Half Men gilt er als der bestbezahlte Sitcom-Darsteller (700.000 US-Dollar pro Episode). Seine Millionen investierte er schon in Airbnb, Skype, Spotify, Uber, Flipboard oder Fab – und in die gescheiterten deutschen Startups Amen und Gidsy. Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von TechCrunch

Bild: NamensnennungKeine Bearbeitung Bestimmte Rechte vorbehalten von ausmpott_