Kreativität wird 2020 eine wichtige Eigenschaft auf dem Arbeitsmarkt sein.

Dem Weltwirtschaftsforum zufolge werden ein Drittel der heute wichtigsten Fähigkeiten im Arbeitsleben in fünf Jahren keine Rolle mehr spielen. Für ihren Bericht befragte die Organisation leitende HR-Angestellte und Führungskräfte aus global aufgestellten Unternehmen danach, was der Wandel für sie aktuell bedeute und welchen Einfluss er auf die Personalstrategie habe.

Kreativität werde zur einer dominierenden Fähigkeit: In der Flut an neuen Produkten, Technologien und Arbeitsweisen werde der Nutzen für den Einzelnen davon abhängen, wie kreativ er diese einsetzt. Heute platziert der Bericht Kreativität erst auf Rang zehn der wichtigsten Softskills.

Roboter werden Arbeitsabläufe zwar beschleunigen, in Sachen Kreativität stünden sie dem menschlichen Verstand aber noch um einiges nach. Genauso werde emotionale Intelligenz einen großen Stellenwert gewinnen, eine Fähigkeit, die Robotern bislang fehlt. Dabei geht es unter anderem darum, das Handeln von Anderen intuitiv vorauszusehen.

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Durch Big-Data-Analysen werden Verhandlungsgeschick und Flexibilität an Bedeutung verlieren, da Entscheidungen mehr und mehr auf Grundlage von Berechnungen getroffen würden, so die Studie.

Aktives Zuhören werde in einer Zeit, in der Information zu jedem Zeitpunkt von überall her abrufbar wird, von der Liste wichtiger Softskills verschwinden. Dafür werde kritisches Denken wieder mehr gefragt.

Das Ergebnis der Umfrage ist in dieser Liste zusammengefasst, die die wichtigsten Softskills im Arbeitsleben heute und in fünf Jahren vergleicht:

Quelle: Weltwirtschaftsforum

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