work-life-balance

Burn bright, statt Burnout

Die ständige Erreichbarkeit durch Internet, Smartphone und Co. macht die Trennung von Beruf und Freizeit mitunter schwierig und zählt zu den größten Stressfaktoren unserer Zeit. Damit Mitarbeiter sich nicht in den Burnout schuften und damit als wertvolle Ressource längerfristig oder sogar komplett ausfallen, gilt es als Arbeitgeber, frühzeitig Grenzen zu setzen. Gute Möglichkeiten, der ständigen Informationsflut Einhalt zu gebieten, sind zum Beispiel „handyfreie Phasen“ außerhalb der regulären Arbeitszeit, aber auch während festgelegten gemeinsamen Aktivitäten wie dem Kreativmeeting oder Feierabend-Sport.

Attraktivität durch Flexibilität

Studien und Umfragen belegen: Gerade für Generation Y, also den Young Professionals ab Jahrgang 1985, gehört die Umsetzung einer ausgeglichenen Work-Life-Balance zu den Kernkompetenzen attraktiver Arbeitgeber. Um die Talente von morgen nicht zu verprellen, gilt es als Arbeitgeber, frühzeitig ansprechende Möglichkeiten für Mitarbeiter zu etablieren und Flexibilität zu leben. Von Homeoffice über gleitende Arbeitszeiten bis hin zu Ausgleichssport – die Möglichkeiten sind vielfältig. Wichtig ist, dass die Angebote fest in die Unternehmenskultur integriert und von jedem Mitarbeiter – besonders der Geschäftsführung – unterstützt werden.

Starkes Team, statt verstreute Einzelkämpfer

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Für jedes Unternehmen gilt: Der Erfolg steht und fällt mit fähigen und motivierten Mitarbeitern. Damit sich die einzelnen Talente optimal gegenseitig ergänzen und zu einem unschlagbaren Team zusammenwachsen können, müssen sie auch Raum erhalten, um als solches zu agieren. Ist das Arbeitspensum so hoch, dass jeder gerade so den eigenen Aufgabenberg abarbeiten kann, bleibt der Austausch auf der Strecke und frische Ideen können nicht keimen. Deshalb müssen Arbeitgeber bewusst Räume schaffen, in denen es nicht nur um die nächste Deadline geht. Beim gemeinsamen Team-Lunch oder Teamwork im Hochseilgarten wächst die Gruppe zusammen und kann danach geistig erfrischt wieder an einem Strang ziehen.

Produktivität statt Prokrastination

In Zeiten, in denen es dank Internet und Vernetzung faktisch keinen wirklichen Feierabend mehr gibt, müssen gerade Startups als Korrektiv einspringen und für geregelte Arbeitszeiten sorgen. Der große Vorteil: Wer pünktlich um 18 Uhr Feierabend machen möchte und das nach getaner Arbeit auch darf, sputet sich zuvor, um seine Aufgaben termingerecht zu erledigen und guten Gewissens das Büro verlassen zu können. Gehört es ohnehin zum guten Ton, bis 21 Uhr und länger am Schreibtisch auszuharren, um schräge Blicke zu vermeiden, werden Mitarbeiter schnell beginnen, die Zeit abzusitzen – produktives Arbeiten: Fehlanzeige.

Mehr Leistungsfähigkeit durch Freiräume

Eigentlich erklärt es sich mit gesundem Menschenverstand von selbst: Die beste Arbeit leisten Mitarbeiter, die fit und entspannt sind. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, müssen Arbeitgeber deshalb bewusst für das körperliche und geistige Wohl des Teams sorgen. Hierbei helfen zum einen geregelte Arbeitszeiten, darüber hinaus sorgen auch zusätzliche Mehrwerte wie Sport- oder Massageangebote für das nötige Abschalten. Mitarbeiter, die gern für ein Unternehmen arbeiten und sich in ihren Bedürfnissen verstanden und ernstgenommen fühlen, sind tausendmal motivierter. Geld ist schon längst nicht mehr der einzige Anreiz für anspruchsvolle Mitarbeiter.

Bild: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von ChodHound

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