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In Hamburg stoppten die Behörden den Ridesharing-Dienst Wundercar – doch der Uber-Konkurrent ist noch längst nicht am Ende: Das im Frühjahr 2014 gestartete Unternehmen schließt eine Serie-A-Finanzierungsrunde in unbekannter Höhe ab. Angeführt wird die Runde vom Westküsten-VC Blumberg Capital, beteiligt sind außerdem weitere bislang unbekannte Fonds, der US-ungarische VC iEurope, Business Angel Konstantin Sixt sowie laut Manager Magazin der Autobauer BMW.

Das Hamburger Wundercar hatte schon im Dezember 2013 eine millionenschwere Angel-Runde einfahren können, vor einem Jahr folgte eine weitere Finanzierungsrunde. Bereits an dem Startup beteiligt sind unter anderem Piton Capital, TA Venture, die German Startups Group und Business Angel Christian Vollmann.

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„Unser Investment in Wundercar spiegelt unser Vertrauen in das starke Management-Team und seine Strategie, in schnell wachsende Schwellenländer zu expandieren, wider“, lässt sich Blumberg-Partner David Blumberg zitieren. „Wir glauben an das Potential der Sharing Economy, mit mehr Effizienz die Bedürfnisse einer wachsenden Mittelschicht zu bedienen.“

Tatsächlich hat sich Wundercar komplett aus seinen deutschen Standorten Berlin und Hamburg zurückgezogen. Stattdessen ist der Ridesharing-Dienst in den drei osteuropäischen Metropolen Budapest, Warschau und Prag aktiv, mit Istanbul soll schon bald die nächste Stadt folgen. Noch immer setzt das Startup auf das Trinkgeld-Prinzip: Mitfahrern ist freigestellt, ob sie die Kosten einer Fahrt übernehmen wollen.

Nach eigenen Angaben hat Wundercar seit dem Start in Budapest im Sommer 2014 über 100.000 Mitfahrgelegenheiten vermittelt. Derzeit wachse man mit 40 Prozent pro Monat.

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