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Der Hersteller für Help-Desk-Lösungen gepaart mit Social-Media-Diensten, Zendesk, hat sechs Millionen Gründe sich zu freuen – so steht es auf der Website des Unternehmens. Sechs Millionen Dollar stark ist demnach die zweite Finanzierungsrunde mit dem kalifornischen Benchmark Capital im Lead, auch der A-Runden-Investor Charles River Ventures (CRV) ist anteilig mit von der Partie.

In den Vorstand von Zendesk tritt nun als Teil des Deals auch Peter Fenton ein, der erst 2006 zu Benchmark Capital wechselte. Neben der Einführung zweier neuer Produkte, will das Unternehmen auch eine Zweigstelle in San Francisco eröffnen.

Laut Selbstdarstellung steht Zendesk für einfache Help-Desk-Software nach dem Saas-Modell, die vor allem auch kleinen Firmen ermöglichen soll, über verschiedene Social-Media-Kanäle mit ihren Kunden zu kommunizieren. Danach soll mit nur geringem Aufwand professioneller Support aufgebaut werden können. Namhafte Kunden sind etwa Twitter, MSNBC und Books-A-Million.

In der ersten Finanzierungsrunde im Mai 2009 hatte neben CRV auch der Stuttgarter Pageflakes-Gründer Christoph Janz in Zendesk investiert. Das 2007 gegründete StartUp finanzierte neben der Internationalisierung des Dienstes auch den Aufbau der Firmenzentrale in Boston.