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Zendesk: Groß geworden im Startup-Umfeld

Als Gründerszene das letzte Mal einen Zendesk-Mitarbeiter vor der Kamera hatte, bestand der deutsche Ableger des dänischen Helpdesk-Anbieters (www.zendesk.de) aus nur einer Person, Steffen Teske. Das war im März. Heute gibt es ein kleines Team, dass als eines der wenigen Startups im immer noch nicht vollständig eröffneten Berliner Gründer-Campus, der Factory, arbeitet. Nun gibt sich Mitgründer und Geschäftsführer Mikkel Svane die Ehre und besucht die deutsche Hauptstadt.

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Seit der Gründung 2007 in Kopenhagen hat Zendesk einiges mitgemacht: 2009 zog die Firma nach einer 6-Millionen-US-Dollar-Finanzspritze nach San Francisco um, übernahm den Kundenservice von Twitter, später Tumblr und Pinterest und expandierte auch – zumindest in der Reichweite – nach Deutschland.

Zu den bekanntesten deutschen Startups, die mit dem SaaS-Anbieter arbeiten, gehören Wimdu, Wooga, eDarling und Groupon. Gestartet als Drei-Mann-Team, werden inzwischen rund 250 Mitarbeiter weltweit beschäftigt.

Das ist ein Wachstumsprozess, der nicht immer ohne Störungen verlaufen kann. „Du kannst niemanden eine Firmenkultur aufdrücken“, sagt Mikkel Svane deshalb, als er sich vor wenigen Tagen mit Reporterin Michelle Kuepper auf der TechCrunch Disrupt traf, um über Wachstumsschmerzen, die Firmenkultur und Börsenpläne zu sprechen. Film ab!