Die Tesla Modelle sollen demnächst dann auch ohne Fahrer an den Strand fahren können.

Elon Musk trumpft gerne mit großen Ankündigungen auf. Was man ihm aber lassen muss: Seine Prognosen treten meist in den von ihm festgelegten Zeitrahmen ein. So war es bei den Reichweiten für Elektroautos, so war es auch beim Autopilot für das Model S. Die autonome Fahrfunktion soll in den nächsten Jahren von Tesla sukzessive ausgebaut werden. Und zwar so weit, dass das Auto in Zukunft alleine zu seinem Fahrer finden soll.

 

Mit „Summon“ ist das neue „Summon Feature“ gemeint, das seit dem letzten Wochenende als Update die autonome Fahrfunktion erweitert. Mit diesem Update kann das Model S ohne Fahrer eine Garage verlassen und zusätzlich das Garagentor öffnen und schließen. Das sieht dann so aus:

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Musk träumt davon, dass man seinen Wagen jederzeit zu sich rufen kann. Auch wenn man in New York ist und der Tesla in Los Angeles steht. Wird vermutlich niemand machen, aber die Ansage, dass das Auto in zwei Jahren alleine durch die Stadt fahren könnte, ist schon bemerkenswert. Dass die gesetzlichen Regelungen eine derartige Fahrt bisher verbieten, stört Musk dabei nicht.

Auch, wenn das neu klingt, was Musk sagt, exklusiv hat er das selbstfahrende Auto nicht. Die neue Siebener-Reihe von BMW kann ebenfalls ohne Fahrer die Garage verlassen, Audi und Daimler haben die nötige Software schon in der Erprobung. Der technologische Vorsprung von Tesla ist zwar noch vorhanden, vor allem was die Einspielung der nötigen Softwareupdates angeht, aber die Konkurrenz holt langsam auf.

Bild: Tesla