Elon Musk kann man nun wirklich nicht vorwerfen, dass er sich nicht um Schlagzeilen kümmert. In einem Interview im dänischen Fernsehen kündigte der Tesla-Chef an, dass er weitere Verbesserungen an seinem Fahrzeugen vornehmen wird. Besonders interessant ist dabei seine Aussage, die Reichweite des Tesla Model S in den nächsten zwei Jahren auf 1.000 Kilometer zu erhöhen. Damit würde das Model S die angekündigte Konkurrenz von Audi dann gleich wieder um 500 Kilometer hinter sich lassen. Und das, bevor der Audi auf den Markt kommt.

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 Wie Tesla die größere Reichweite hinbekommen möchte, hat Musk nicht verraten. Bisher verlängerte Tesla die Reichweite des Model S mit einem Softwareupdate. Im Sommer diesen Jahres gab es das letzte Update, das die Reichweite des Model S etwas vergrößerte. Die Effizienz der Akkus und des Elektromotors lässt sich aber vermutlich nicht endlos per Updates verbessern. Sollte Musk die 1.000 Kilometer wirklich erreichen, wäre dies allerdings ein echter Durchbruch für ein Elektroauto.

Gleichzeitig kündigte Musk an, dass sich die Software für das autonome Fahren in einem fortgeschrittenen Betastadium befinden würde. Auch hier sei mit einer zügigen Auslieferung zu rechnen. Das Auto soll dann zumindest auf Highways in den USA autonom fahren können. Ob das Update auch nach Deutschland kommen kann, ist bisher unsicher. Gesetzliche Regelungen in Europa stehen der Einführung eines komplett autonom fahrenden Autos noch entgegen. Bis hier alle Hürden beseitigt sind, wird es vermutlich noch ein paar Jahre dauern.

Tesla bezieht die Software, wie viele andere auch, von einem externen Zulieferer. Die deutschen Unternehmen Continental, Bosch und ZF sind weltweit führend in der Entwicklung dieser Systeme und beliefern auch die deutschen Hersteller. Inwieweit Tesla die Software selber überbearbeitet, ist nicht bekannt.

Bild: Tesla Motors