Sieht harmlos aus, kann aber auch ganz anders: Tesla S P85D

Natürlich kann man mit dem Tesla sehr sparsam unterwegs sein. Muss man aber nicht. Um zu zeigen, dass der Tesla nicht einfach nur ein Luxusauto mit vier Türen ist, haben sich die Ingenieure etwas besonderes einfallen lassen. Per Knopfdruck kann man den sogenannten „Ludicrous“-Modus aktivieren. Elektromotor und Verbrauch werden dabei auf „Gib alles“ gestellt, was am Ende dazu führt, dass das mit einem Leergewicht von zwei Tonnen nicht gerade schlanke Gefährt in knapp drei Sekunden von Null auf Hundert beschleunigt. Da kann dann auch kein Supersportwagen von Ferrari oder Lamborghini mithalten. Oder?

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 Das US-Magazin Dragtimes wollte es genau wissen und hat einfach mal alles, was ihm an schnellen Autos unter die Finger gekommen ist, gegen den Tesla im „Ludicrous“ Modus antreten lassen. Dabei hat man die Wagen im stehenden Start gegeneinander antreten lassen. Was einen leichten Vorteil für den Tesla bedeutet, da der E-Motor aufgrund seiner Leistungswerte das Trägheitsmoment des Wagens schneller überwindet. Das Ergebnis kann man im folgenden Video sehen. Nur so viel: manche Sportwagenfans müssen sehr stark sein.

Die Werte des Tesla sind kein Wunder. Knapp 700 PS, über 900 NM Drehmoment sind schon ein Wort. Das bessere Ansprechverhalten des E-Motors, dessen Leistung sich schneller aufbaut, hilft dabei auch. Natürlich sagt die Beschleunigung alleine noch nichts über die sportlichen Qualitäten eines Fahrzeugs aus. Auf der Rundstrecke dürfte die Konkurrenz Kreise um den Tesla fahren. Aber für den schnellen Wettstreit an der Ampel sollte man sich eventuell einen anderen Gegner einladen.

Bild: Tesla Motors