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Bigpoint wächst nach seinem Teil-Exit noch weiter

Insgesamt 70 Millionen Euro bescherte der Anteilsverkauf der Online-Games-Schmiede Bigpoint (www.bigpoint.net) den Samwers, neben denen auch Aurelia Private Equity und United Internet auscashten. Auch Gründer Heiko Hubertz verkaufte zum damaligen Zeitpunkt einen Teil seiner Anteile, die von GMT Communications Partners und dem für NBC Universal arbeitenden Peacock Equity Fund übernommen wurden.

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Gegründet 2002 versteht sich Bigpoint heute als weltweit führende Plattform für Online-Games und beschäftigt über 700 Mitarbeiter in vier Ländern, die bei 190 Millionen registrierten Nutzern nach eigenen Angaben einen dreistelligen Millionenumsatz mit über 80 verschiedenen Browser- und Downloadgames erwirtschaften.

Wäre der Samwer-Clan länger an Bord geblieben, wäre also womöglich noch mehr in Sachen Bigpoint drin gewesen: Im April dieses Jahres übernahmen die beiden US-Wachstumskapitalgeber TA Associates und Summit Partners für stolze 350 Millionen US-Dollar (rund 239 Millionen Euro) die Mehrheitsbeteiligung an Bigpoint. Dabei soll die Bewertung von Bigpoint laut Schätzung der Financial Times Deutschland bei 600 Millionen US-Dollar (rund 410 Millionen Euro) gelegen haben.

Oliver Samwer gab sich zum damaligen Zeitpunkt natürlich dennoch zufrieden: „Der Verkauf von Bigpoint an eine hochkarätige Investorengruppe zeigt uns, dass wir auf das richtige Pferd gesetzt haben. Der Markt für browserbasierte Onlinespiele boomt seit geraumer Zeit. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem neuen Eigentümer eine hervorragende Wahl für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens getroffen haben.“

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