Im Falle des Mütterportals Netmoms (www.netmoms.de) lässt sich bisher kein firmenübergreifender Exit verzeichnen, doch die Samwers begingen ihren ganz persönlichen Exit, indem sie im Juli 2009 ihre Anteile an OnVista-Gründer Stephan Schubert verkauften. Die gemeinsame Geschichte von Netmoms und den Samwers ist insofern recht schnell erzählt: Nachdem die drei Brüder zunächst als frühe Investoren von Netmoms fungierten, sollte im Juli 2009 Schluß damit sein. Glaubt man den unternehmensnahen Quellen, wollte die Investorenschaft aus Netmoms ein längeres Projekt machen, während es die Samwers eher zu einem schnellen Exit zog.

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Denkbar wäre aber auch, dass die Samwers wie bei ihrem Ausstieg bei Erdbeerlounge, das von der ausgeschiedenen Netmoms-Gründerin Stephanie Staar gegründet wurde, eine Fokussierung ihrer Tätigkeiten anstrebten. Im Falle von Erdbeerlounge (www.erdbeerlounge.de) sollen die drei Jamba-Brüder vor allem vom werbefinanzierten Geschäftsmodell abgeschreckt gewesen sein, welches nur richtig gut funktioniert, wenn eine spitze Zielgruppe mit hohen TKP-Preisen adressiert werden kann. Bei Netmoms könnte eine ähnliche Situation vorgelegen haben, vor allem sind die Samwers dafür bekannt, sich häufig lieber auf einige wenige Gründungen zu fokussieren, anstatt auf viele kleinere.

Der Verkauf an Mitgesellschafter Stephan Schubert dürfte den Samwers also im besten Fall ihr Investment wieder eingebracht haben, sodass Netmoms, das selbst noch keine Übernahme zu verzeichnen hat, für die Samwers keine großen Einnahmen beschert hat.

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