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Wobei unterstützen VCs Startups?

In der vergangenen Serie „Venture-Capital-Investoren: Fluch oder Segen?“ erklärte Olaf Jacobi, Partner beim Münchner Venture-Capital-Investor Target Partners (www.targetpartners.de), wie ein Startup den richtigen Investor findet, was es bei einem Syndikat zu beachten gilt und welche Vor- und Nachteile es gibt, wenn mehrere Investoren an einem Unternehmen beteiligt sind. Doch wie geht es im Anschluss an die Entscheidung pro Investor weiter? In seiner Gründerszene-Kolumne gibt er einen Einblick, wie Venture-Capital-Investoren vom Zeitpunkt, an dem die Finanzierungsrunde abgeschlossen ist, bis hin zum Exit, helfen können.

Geht es darum ein Unternehmen mit einer bestimmten Geschäftsidee bis zum Exit zu begleiten, unterstützt der Venture-Capital-Investor das Startup bezüglich:

Beginnen wir damit, die Hilfe des Venture-Capitalisten im Bereich Networking, Coaching und Teambuilding zu beschreiben:

VCs helfen beim internationalen Roll-out

Nicht jedes Startup sollte beziehungsweise muss zeitnah oder zukünftig international tätig sein – es kommt auf das Geschäftsmodell an. Ist der Gründer jedoch ein Softwareunternehmer, so ist insbesondere der US-amerikanische Markt relevant. Hier können Venture-Capitalisten unterstützen, die Unternehmenserfahrung in den USA sammeln konnten.

Sei es dank dem in den USA aufgebauten Netzwerk oder den gemachten Erfahrungen im Bezug auf Business-Cases, die anders als in Deutschland umgesetzt werden. Nicht jedes bestehende Management-Team eines Startups verfügt über das nötige internationale Know-how. Internationale Vertriebserfahrung ist etwa bei jungen Gründerteams nur selten vorhanden. Jeder Markt ist anders und verzetteln kostet bares Geld. Hier hilft es, sich Routine ins Boot zu holen.

Woher mit dem erfahrenen Manager?

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Doch wie geht der Venture-Capitalist bei der Suche nach weiteren Managern vor? Durch das bestehende nationale und internationale Netzwerk kommen diverse Manager auf den Investor zu. Die Personal- und Management-Entscheidung basiert auch hier auf den Referenzen des jeweiligen Aspiranten.

Es gilt demnach zu diskutieren, ob die Erfahrung, die der Manager mit in das Unternehmen bringt, auch zu der jeweiligen Phase des Startups passt.

Know-how-Transfer – Startups lernen von alten Hasen

Als Investor gibt es selten Situationen innerhalb eines Unternehmens die dem Venture-Capitalisten und oftmals ehemaliger Unternehmer neu sind – sie sind häufig alte Hasen auf dem Gebiet. Dieses Know-how kann von den Jungunternehmern angezapft werden.

So sind unter anderem Gespräche und Diskussionen mit den Gründern und dem CEO, das Teilen von eigenen Erfahrungen und Erfahrungen, die der Venture-Capitalist in anderen Bereichen und mit anderen Startups gemacht hat, Gold wert.

Im nächsten Beitrag der Kolumnenreihe gehe ich darauf ein, wie ein Venture-Capital-Investor bei der Arbeit im Aufsichtsrat beziehungsweise Beirat mit Rat und Tat zur Seiten stehen kann.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de