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Er hat Deutschlands erste E-Mail empfangen. Seine E-Mail-Adresse: zorn@germany – das ist alles. Kein .de oder .com, denn Domain Name Server gab es damals noch nicht. Dieses Damals jährt sich nun bald zum 25. Mal: Am 2. August 1984 hat Werner Zorn einen der Grundsteine für das Internet in Deutschland gelegt. Dafür und für viele andere Meilensteine hat er 2006 sogar das Bundesverdienstkreuz bekommen.

Seitdem hat sich viel geändert. Die größte Änderung für Zorn ist die Kommerzialisierung des Internets: “Wir haben damals wirklich nicht an Geld gedacht.” Er sagt das ohne Wertung. Damals war er an der Reihe, habe sich “unten rumgeplagt”, um die Basis für Kommunikation und Dateitransfer zu legen. Heute ist eine andere Generation an der Reihe, das Netz vor allem auf Anwenderebene weiter voran zutreiben.

Eigentlich ist Zorn mittlerweile im Ruhestand, engagiert sich aber als Dozent an der D-School des Hasso Plattner Instituts sowie am Hasso Plattner Institut selbst. Dort traf Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek den Internet-Pionier zum Video-Interview.
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