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25 Jähriges Jubiläum der E-Mail – Interview mit Internet-Pionier Werner Zorn

24. Juli 2009 von Kersten A. Riechers 5Kommentare

werner-zornEr hat Deutschlands erste E-Mail empfangen. Seine E-Mail-Adresse: zorn@germany – das ist alles. Kein .de oder .com, denn Domain Name Server gab es damals noch nicht. Dieses Damals jährt sich nun bald zum 25. Mal: Am 2. August 1984 hat Werner Zorn einen der Grundsteine für das Internet in Deutschland gelegt. Dafür und für viele andere Meilensteine hat er 2006 sogar das Bundesverdienstkreuz bekommen.

Seitdem hat sich viel geändert. Die größte Änderung für Zorn ist die Kommerzialisierung des Internets: “Wir haben damals wirklich nicht an Geld gedacht.” Er sagt das ohne Wertung. Damals war er an der Reihe, habe sich “unten rumgeplagt”, um die Basis für Kommunikation und Dateitransfer zu legen. Heute ist eine andere Generation an der Reihe, das Netz vor allem auf Anwenderebene weiter voran zutreiben.

Eigentlich ist Zorn mittlerweile im Ruhestand, engagiert sich aber als Dozent an der D-School des Hasso Plattner Instituts sowie am Hasso Plattner Institut selbst. Dort traf Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek den Internet-Pionier zum Video-Interview.
Film ab!

Über den Autor Kersten A. Riechers:

Kersten A. Riechers ist seit Juli 2009 Redakteur in der Redaktion. Seinen Posten hat er über eine Stellenausschreibung auf Twitter ergattern können und fühlt sich dementsprechend im Web zuhause. Eigentlich studiert Kersten Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt. Erfahrungen sammelte er unter anderem in den Online-Redaktionen der ZEIT und der FAZ, neben dem Studium gründete er mit Freunden einen Verlag für Magazin-Journalismus und Crossmedia-Projekte.

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