Anfang August hatte der kalifornische Designdienstleister 99designs seinen deutschen Konkurrenten 12Designer übernommen. 12Designer-Gründerin Eva Missling ist seitdem auch General Managerin der Europa-Geschäfte von 99designs. Zuviel Zahlenspielerei? Im Interview mit Gründerszene stellt sich Missling den Fragen zur Zukunft der beiden Design-Plattformen.
12Designer als Basis für 99designs in Europa
Für Eva Missling war immer klar, dass sie für ihren Designdienstleister 12Designer (www.12designer.com) einen starken Partner braucht, um weiter zu kommen. Aber statt sich einen guten VC zu suchen, forcierte sie die Zusammenarbeit mit einem starken Konkurrenten. Das gipfelte in der Übernahme ihrer 12Designer durch das kalifornische Startup 99designs (www.99designs.de).
12Designer soll die Basis für ein europäisches Netzwerk von 99designs sein. Im Prinzip machen ja auch beide Unternehmen dasselbe: Sie sind eine Plattform für Grafikdesign-Wettbewerbe.Von einem anderen Konkurrenten, Jovoto (www.jovoto.com), unterscheiden sich beide, laut Missling, durch den Fokus auf eine andere Zielgruppe: junge Startups, die für kleines Geld gutes Design wollen.
Wie der Wettbewerb genau funktioniert, wie sich der Service monetarisiert und ob in naher Zukunft aus beiden Plattformen einen dritte mit dem Namen “111 Designer” wird, erläutert Missling im Interview mit Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek.
PS. Wer den Service von 99designs einmal testen möchte, kann dies mit diesem Gutscheinlink tun. Die ersten 25 Personen, die mit Hilfe des Links einen Design-Wettbewerb starten, erhalten einen Rabatt von 25 Euro auf die Ausschreibungsgebühr. Der Gutschein gilt bis einschließlich 15. November.
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