Amorelie

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Wir sind Lea-Sophie Cramer und Sebastian Pollok und haben vor kurzem Amorelie (www.amorelie.de) gegründet – ein E-Commerce-Startup aus Berlin, das in einer eleganten Umgebung sinnliche Produkte für die moderne Frau anbietet.

Hinter jedem Erfolg steckt eine Vision. Wie seid Ihr auf Eure Idee gestoßen?

Mit dem Erfolg von “Sex and the City” und “Shades of Grey” wurden die Themen Sex und Leidenschaft enttabuisiert. Wir bieten modernen Frauen und Paaren einen inspirierenden Online-Shop mit ausgewählten Produkten zu genau diesem Thema, da bisher die meisten bestehenden Angebote auf ein männliches Publikum ausgerichtet sind.

Noch wichtiger als die Idee ist häufig das Team. Wer sind die Gründer, was habt Ihr vorher gemacht und wie habt Ihr zueinander gefunden?

Kennengelernt haben wir uns während der gemeinsamen Zeit bei einer Unternehmensberatung. Wir haben schnell festgestellt, dass uns neben einem großen gemeinsamen Freundeskreis auch unsere Faszination und Leidenschaft für Startups verbinden. Lea hat vorher bei Groupon als Vice President International den asiatischen Markt geleitet und Sebastian war als Investor bei BV Capital in San Francisco tätig. So ergänzen wir uns nicht nur fachlich, sondern haben auch gleichzeitig einen weiblichen und einen männlichen Blickwinkel auf unser Produktportfolio und die Ausrichtung unseres Unternehmens.

Viele Gründungsideen sind nicht gänzlich neu. Was ist Euer USP und was macht Ihr anders als alle anderen?

Das Thema Liebe ist allgegenwärtig und so alt wie die Menschheit selbst. Rund 50 Prozent der Bevölkerung leben in Singlehaushalten. Aber ob allein oder mit Partner – Liebe kann auf viele unterschiedliche Wege gelebt werden. Wir bieten Produkte, mit denen die Leute noch mehr Spaß an ihrem Liebesleben haben und neue Anregungen finden.

Zum Business: Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell? Und wie groß ist das Marktpotenzial?

Unser Geschäftsmodell entspricht in erster Linie dem klassischen E-Commerce-Geschäft. Das Potenzial ist derzeit schon sehr groß – steht aber im Bereich der hochwertigen Premium-Artikel noch ganz am Anfang. Amorelie ist eine Plattform, um sich zu informieren, unterhalten zu werden und die Produkte dann auch kaufen zu können – ganz ohne Tabus. Unser Portfolio ist umfangreicher als in klassischen Offline-Läden und alles wird völlig unkompliziert und diskret nach Hause geliefert.

Ideen umzusetzen kostet Geld. Wie finanziert Ihr Euch?

Neben Venture Capital sind es vor allem auch einige gute Business Angels, die uns tatkräftig bei der Umsetzung unserer Vision unterstützen.

Gibt es etwas, das Euch noch fehlt? Ein Mitarbeiter, ein Investor oder ein Büro?

Wir sind auf der Suche nach Leuten, die am Aufbau eines E-Commerce-Startups mitwirken wollen und die Spaß daran haben, ihren Freunden und Verwandten ihren ungewöhnlichen Browserverlauf zu erklären.

Gibt es ein großes Vorbild für Euch?

Beate Uhse und Oswald Kolle haben den Weg vor Jahrzehnten geebnet. Bei unserer Positionierung gibt es aber kein Vorbild, dem wir nacheifern.

Stellt Euch vor, Ihr könntet ein Lunch gewinnen. Wen würdet ihr aus der deutschen Startup-Branche gerne mit an den Tisch holen?

Obwohl wir die deutsche Startup-Szene lieben, würden wir uns derzeit noch mehr über einen Lunchtermin mit Sarah Jessica Parker (Carrie) aus Sex and the City freuen …

Wo steht Ihr heute in einem Jahr?

In einem Jahr stehen wir mit Flip-Flops an der Copacabana und lernen, wie wir sogar den brasilianischen Frauen zu noch mehr Feuer und Leidenschaft verhelfen können.

Bild: Amorelie
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