Auch wenn Beziehungen in der Webwirtschaft alles bedeuten, so sind Familienunternehmungen und -unternehmer doch eher eine Seltenheit. Ausnahmen die sofort in den Kopf schießen sind etwa die Samwerbrüder Alexander, Marc, Oliver oder Fabian und Ferry vom Heilemannclan. Eine weitere Ausnahme stellt Gründerszene heute vor: Robby und Nico Beyer von Beyer & Söhne (www.beyer-soehne.de).

Robby und Nico Beyer über Beyer & Söhne
Zugegeben: zwischen den zuvor genannten Bruderschaften und den Beyer-Brüdern liegen unternehmerisch noch Welten, aber die Vision ist klar: zwei Brüder, eine Hauptcreme, die es an den Mann/die Frau zu bringen gilt! Richtig, Beyer & Söhne produziert, informiert über und verkauft qualitativ hochwertige Hautcreme. Und gerade, weil es, so scheint es jedenfalls, internetunternehmeruntypischer kaum noch geht, interviewte Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek die beiden sympathischen Brüder.
Ein familiäres Interview also, bei dem die Ambition und Vision der Gründer Robby und Nico Beyer keinesfalls belächelt werden sollte. Film ab!

vater hier vater da…
auf papa verweisen.. wirkt sehr unselbstständlich ..
wünsche trotzdem alles gute
Bei Faltin war letztes Jahr ein Dr. Brysch im Labor, der eine Kosmetik Kampagne starten will / wollte.
Idee: Metastudie der gesamten dermatologischen Forschungsliteratur -> Essenz der tatsächlich wirksamen Faktoren einer Creme -> Herstellung dieser Creme und Vermarktung/Vertrieb ohne Zwischenhändler (wie Teekampagne)
.
Preis: ca. 20 – 30 € für eine Creme, für die man sonst 100 – 200 € zahlt
(Die reinen Herstellungskosten sind in dem Bereich nicht entscheidend, ein Großteil fließt bei FMCG ins Marketing)
Leider hat man davon nichts mehr gehört.
http://www.entrepreneurship.de/artikel/dr-wolfgang-brysch-stellt-seine-kosmetikkampagne-vor/
40 € für 50 ml?! Dann auch noch übers Internet vertreiben? Sollte man da nicht lieber zu Douglas gehen und die dort anbieten?
Da bin ich ja mal gespannt. Ich zahle für 125 ml um 1,30 €(!) und schlecht ist die auch nicht. Einfachste Cremes haben wir für früher im Chemie Unterricht zusammen gemischt.
Also ich vertrete die Auffassung das man eigentlich alles verkaufen kann sofern es einem gelingt die passenden Vetriebskanäle und somit die Zielgruppe zu finden.
Ich bin auch eher skeptisch was dieses Modell angeht.
Das Produkt wirkt teuer und ist im Grunde “Namenslos”.
Man verkauft in diesem Beauty-Segment aus meiner Sicht hauptsächlich über die Marke.
Man sollte eventuell tatsächlich erstmal Vertriebs oder Teststudien machen bspw. mal über lokale Apotheken etc. verkaufen.
Es gilt also ein paar Modifikationen vorzunehmen und einige Hürden zu meistern. Dafür wünsche ich viel Erfolg !
@Seb:
In deiner Billigcreme sind mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Menge Paraffine und Parabene enthalten. Erdölderivate würde ich mir eher nicht auf die Haut schmieren :-)
@Manteuffel
Das stimmt natürlich das in der “Billigcreme” wie auch in diversen anderen Produkten die du isst, einatmest o.a Erdöl drin steckt. Wird aber auch nur eine Frage der Zeit sein wenn der Bio/Öko Trend auch in dem günstigen Kosmetik Sektor angekommen ist (Gibt es da nicht Produkte von DM?)
Wenn man aber mal bedenkt in welcher Masse sich das Volk diese Cremes auf die Haut schmiert kann das garnicht so schlecht sein.
Ich kenne das aus dem Büro das sich die Frauen 2-3 mal am Tag (ich als Mann auch) die Hände eincremen und keiner würde knapp +120 € im Jahr für Handcreme ausgeben oder gar im Internet bestellen (Kommen da noch Versandkosten dazu?).
Ich will nichts schlecht machen seh die Sache aber kritisch. Interessant dazu auch das Faltin Video, bei dem man Merkt wie Misstrauisch er bei Dr. Brysch war.
Es sollte wohl oben Haut- statt HauPtcreme heißen.
Vielen Dank für das Feedback und besonders für Hinweis auf die Kosmetikkampagne. Es gibt in der Tat einige Parallelen. Ich wäre auch versucht, wie Dr. Brysch, die Creme haarklein zu erklären. Zum Glück habe ich Robby dabei, der dafür sorgt, dass wir die emotionale Ansprache nicht vergessen.
Interessant ist das Ergebnis der Abstimmung zu Dr. Bryschs Idee. Wir haben meist positiveres Feedback bekommen. Die richtige Kundenansprache und Zielgruppenbestimmung sind hier sicher entscheidend.
Wir sind guter Dinge, dass Ihr in einem Jahr noch von uns hören werdet.
Beste Grüße
Nico
P.S. dass es zu Cremes für 1,50 € ein kleines Universum an Unterschieden gibt, ist klar. Danke Seb für die Klarstellung mit den Mineralölen, wobei es bei weitem nicht der einzige Unterschied ist.