Blacklane Wohltorf Steuer

Blacklane: Wettbewerb hilft bei Gewohnheitsänderung

„Wir machen kein Partybusiness“, stellt Blacklane-Gründer Jens Wohltorf gleich zu Beginn klar. Die Zielgruppe des Service sind viel mehr Geschäftsreisende, die vom Flughafen in (und durch) die Stadt gefahren werden wollen. Im Unterschied zum neuen, großen Konkurrenten auf dem Markt, dem US-Anbieter Uber (www.uber.com), wird bei Blacklane (www.blacklane.com) die Fahrt verbindlich im Voraus geplant – entweder per App, über die Homepage oder, auch das gibt es noch, per Telefon.

Uber ist dagegen ein On-Demand-Service, „bei dem man auch nicht im Vorfeld weiß, wie teuer die Fahrt wird“, sagt Wohltorf. Dennoch helfe die Konkurrenz, zu der auch Sixts MyDriver (www.mydriver.de) gehört, Limousinenservices als Taxi-Alternative in den Köpfen der Leute zu etablieren.

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Im Juni 2012 ist der Service von Wohltorf und Mitgründer Frank Steuer online gegangen. Inzwischen gibt es ihn in zwöf deutschen Großstädten, sowie in Wien und Zürich.

Blacklane greift wie die Konkurrenz auf einen Pool aus rund 15.000 Business-Limousinen zurück und versucht diese Stück für Stück ins eigene Netzwerk zu integrieren.

Die kostengünstigste Variante, die Business Class, koste dabei laut Wohltorf etwa so viel wie ein Taxi. Steuer erklärt den Preis mit dem Wegfall der Leer-Fahrten der Partnerunternehmen.

Im Interview mit Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek sprechen die Blacklane-Gründer nicht nur über die derzeitige Situation auf dem Limousinen-Markt, sondern auch über das frische Investment des AWD-Gründers Carsten Maschmeyer und ihre weiteren Expansionspläne.

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