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Endlich mal wieder ein Produkt zum Anfassen! Und das hat sich auch gleich nicht weniger als das Stoppen des Klimawandels auf die Fahne geschrieben. Dass Öko auch cool sein kann, beweist das Berliner Startup Changers (www.changers.com). Mittels einer vom Design her Apple-Produkten nicht unähnlichen Solaranlage – bestehend aus dem Solarmodul “Maroshi” in DIN-A4-Größe und der Brieftaschen-großen Batterie “Kalhuohfummi” – lässt sich unterwegs eigene Energie erzeugen, um damit zum Beispiel das Smartphone oder das iPad zu betreiben.

Changers will Öko-Wettstreit über soziale Netzwerke entfachen

Der wahre Clou von Changers aber liegt in der Möglichkeit, automatisierte Status-Updates über die Menge an eigenem klimafreundlich erzeugtem Strom direkt in das bevorzugte soziale Netzwerk einzuspeisen. So kann der Nutzer seine Umweltfreundlichkeit nicht nur öffentlich zur Schau stellen, sondern sich auch mit anderen Benutzern messen. Ein weiterer Nutzeranreiz kommt weniger weltverbesserisch daher: Über ein Partnerprogramm lässt sich nämlich die eingesparte Energie in sogenannte Changers-Credits eintauschen, mit denen bei Partnershops nach Herzenslust eingekauft werden kann.

Einen guten Einblick hinter die Kulissen des Berliner Startups Changers gibt heute Mitgründer Markus Schulz im Interview mit Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek. Nach eigenen Aussagen steht für ihn der Gedanke, die Welt vor prognostizierten Endzeitszenarien zu retten, an erster Stelle. Partnerprogramme und Verkaufserlöse sieht er lediglich als Mittel zum Zweck. Der Gedanke klingt gut – ob Changers es schafft, die Geräte so zu optimieren, dass eines Tages mehr CO2 eingespart wird, als durch die Produktion und Logistik entsteht? Zu wünschen wäre es.

Changers wird von Centrotherm unterstützt

Changers wurde von Markus Schulz, Daniela Schiffer und Dirk Gamboa Tuesta gegründet und wird nicht etwa von einem VC, sondern vom Solartechnik-Unternehmen Centrotherm unterstützt.

Seit vergangener Woche kann sich jeder in der Community anmelden – so richtig Sinn macht das allerdings nur mit dem Starterpaket (Solarpanel und Akku). Der offizielle Launch vor einigen Wochen führte die Gründer in die USA – in den Sonnenstaat Kalifornien. Wir werden sehen, was der Frühling in Deutschland bringt.

Changers in Bildern:

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