Wie viele soziale Dienste des großen und weiten Internets fallen dem Durchschnittsnetzwerker von heute spontan ein? Vielleicht zehn? Vielleicht 20? Das ganze mal 100 multipliziert ergibt die Anzahl an Diensten, die für das vor kurzem gestartete Projekt Yiid (www.yiid.com) bisher gesammelt wurden. Yiid – “Your Internet Id” – aggregiert unter ihrer Haube momentan zirka 2.000 Dienste, so dass es bei einer auch zukünftig wachsenden Anzahl von Angeboten, aber gleichbleibend beschränkter Zeit, möglich sein soll, alle Profile, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, zu verwalten. Darüber hinaus bietet Yiid den Mehrwert, dass plattforminterne Aktivitäten eines Nutzers analysiert werden können und demzugrundeliegend Vorschläge für potentielle Freunde, mit ähnlichen Aktivitäten und Interessen, gefunden werden.

Joel Kaczmarek interviewt Yiid-CEO Marco Ripanti (rechts)

Marco Ripanti über die Entwicklungen bei Yiid

Marco Ripanti ist CEO der Ekaboo GmbH, die gerade dabei ist, yiid aufzubauen und bereits in den ersten zehn Monaten der Entwicklungsphase auf eine fünfstellige Nutzerzahl und drei Millionen monatliche Aktivitäten zurückschauen kann. Im Interview mit Joel Kaczmarek erzählt er von seinem ungewöhnlichen Werdegang, vom Musikredakteur beim Radio, als Kneipeninhaber bis zur heutigen Position als Geschäftsführer eines Social-Hubs. Er erklärt, wie es zu der Idee eines allvereinenden Netzwerk-Tools kam, geht auf die Schnelllebigkeit des Internets ein, warum ein Projektplan im Hause Ekaabo deshalb auch nur 14 Tage Gültigkeit aufweist und welches kommende Widget man dem Nutzer in die Hand geben möchte, um langfristig den “Gefällt-mir”-Button von Facebook zu ersetzen.

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