In der neuen Formatreihe “Das Porträt” stellt Gründerszene ab sofort in regelmäßigen Abständen interessante Menschen aus der Gründer- und Internetszene vor. Den Anfang macht Dirk Weyel von Stryking: Er machte sich bereits einen Namen als Mitgründer des Computerspiele-Publishers Frogster, der 2010 von Gameforge aufgekauft wurde. Mit seiner neuen Firma Stryking will er jetzt die Zukunft des Online-Gaming-Marktes mitgestalten.

Erstes Projekt: Autorennspiel monetarisieren
Kommt man bei Stryking (www.stryking.com/de) ins Büro, spürt man sofort, dass sich hier alles um Rennwagen dreht: Auto-Banner, Plüschtiere in Fahrerkostümen und auf den Bildschirmen rattern Zahlenkolonnen, stapeln sich Designs und blinken Programmiercodes. Dirk Weyel und seine Mitarbeiter arbeiten gerade an dem ersten Projekt der noch jungen Firma. Es heißt “Autoclub Revolution” (www.autoclubrevolution.com/de) und ist im Kern ein Free-to-play-Online-Rennspiel. Der Kampf auf diesem Markt ist hart. “Wir müssen Wege finden, die Spieler länger zu binden und besser zu monetarisieren”, erzählt Weyel. Etwas über 50 Hersteller, darunter so namenhafte wie BMW, Opel oder Bugatti, hat Stryking für sein “Branded Entertainment”-Konzept bereits gewinnen können.
Zufällig in den Gamesmarkt gerutscht
Seit knapp 15 Jahren arbeitet Dirk Weyel in der Gaming-Industrie. Vor Stryking gründete er Frogster, davor arbeitete er bei Pointsoft, 4-Real Intermedia und Psygnosis. Dennoch ist er eher durch Zufall in diese Szene reingerutscht. Eigentlich war Musikmachen oder Musik-Promoten immer sein Ding. Während der Studienzeit etwa spielte er mit Freunden in der Band “Tarot”, die zwar nie so richtig den Durchbruch schaffte, aber immerhin Ende der 90er mal in der Pro7-Talkshow “Arabella” auftreten durfte. Jegliche Videobeweise hält Weyel aber unter Verschluss.
Heute bleibt für das Musikmachen nur noch wenig Zeit – nicht nur wegen Stryking, sondern auch wegen seiner kleinen Tochter Marlene. Für Gründerszene gab er einen kleinen Einblick in seinen Alltag als Firmenchef, Hobbymusiker und Familienmensch. Diesen gibt’s hier im Video!
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