Es gibt Geschäftsmodelle für die es keinen Markt gibt. Und es gibt Märkte für die es bisher noch kein Geschäftsmodell gab. An ersterem verzweifeln jährlich dutzende Startups, am zweiten versucht sich Easy Auto Service (www.easyautoservice.de). Einen Hinweis auf die Tätigkeit des Kölner Startups bietet neben dem griffigen Unternehmensnamen auch die Visitenkarte von Easy Auto Service. “Zeit für mehr” prangt auf der wenige Zentimeter großen Pappe.

André Grosjean über die Buchungsplattform Easy Auto Service
Diese auf der Visitenkarte von André Grosjean beworbene Zeitersparnis erreicht der Kunde von Easy Auto Sevice durch eine über das Internet abgewickelte KFZ-Inspektion bei der Hol- und Lieferservice inklusive sind. Das ganze klingt so pragmatisch und einfach, dass sich die Frage geradezu aufdrängt, warum diesen Online-Service noch kein anderes Startup zuvor anbot – denn der KFZ-Inspektion kann sich PKW-Besitzer entziehen und Zeitersparnis ist nicht nur in der Startup-Welt ein willkommenes Geschenk.
Diese und weitere Fragen rund um die Buchungsplattform für KFZ-Inspektionen stellt Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek dem Easy Auto Service-General Manager André Grosjean. Film ab!

Die Idee ist (anfangs) sicher gut, aber langfristig sehe ich hier (bei potentiellen Wiederkäufern) das gleiche Problem wie bei Autovermittlern.
Meine These:
Kunden gehen einmal den Umweg über die Plattform, anschließend kennen sie die regionale Werkstatt und den Preis, den sie dort bekommen. Beim nächsten Mal erfolgt der Anruf direkt bei der Werksatt, diese freut sich, weil sie keine Provision an EAS zahlen muss.
Ebenso wie Neuwagenvermittler einmal ein Auto an Neukunden verkaufen. Kennt der Kunde anschließend den Händler, ruft er beim nächsten Mal direkt dort an und verlangt einen noch geringeren Preis als beim Vermittler (ein paar Hundert Euro niedriger), da der Händler ja schließlich keine Vermittlungsprovision abführen muss.
=> Hab ich persönlich noch nicht gemacht, aber es funktioniert tatsächlich!
Gedanklich durchaus gut gedacht Daniel. Ich ebenfalls war vor 1-2 Jahren bei der gleichen Meinung, nur mit der Zeit zeigte sich ein anderes Bild. Heutige Startups, bauen sich durch zusätzlichen ankoppelbaren Service, auf bereits vorhandene Dienstleistungen aus, entsprechend erhöhte Preise. Die Menschen schauen immer weniger auf’s Geld und merken Zeitersparnis bedeutet Geld. nur 15% der Deutsche sind Pfennigfuchser, die andern 85% sind lieber flexibel und schnell, daher funktionieren solche Geschäftsmodelle großartig.
Super Idee.
Für Hess im Hintergrund auch eine super Möglichkeit, die Betriebe an sich und deren Ersatzteile zu binden.
Das wird was!
coole idee schauen wir mal !