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Warum gehen Unternehmen in Communities hinein? Sie wollen Beziehungen aufbauen, sagt Harald Ernst. Dauerhafte Beziehungen zwischen Kunden und ihrem Produkt oder Dienstleistung: “Die virale Kraft des Kunden nutzen.” Ernst ist CEO von Tellja, einem StartUp für digitales Empfehlungsmarketing – der neudeutschen Variante von Mundpropaganda.

Das sei im Grunde “ein einfacher Prozess: einfach weitersagen”, sagt Ernst. Genau so einfach soll es auch für Kunden von Tellja sein, die Instrumente im eigenen Angebot einzubinden. In einer halben Stunden kann der Kunde die Tellja-Technik integrieren, verspricht Ernst. Tellja arbeitet performance-orientiert, also mit Provisionen. Die Kunden wiederum werden je nach Angebot und Produkt über Prämien gelockt.

Harald Ernst über Communities, Prämiensysteme und die Monetarisierung von Tellja

An das Modell der digitalen Beziehungspflege glauben vor allem der Creathor Venture Fund, der mit 38 Prozent an der Tellja GmbH beteiligt ist, und Burkhard Köpper, Geschäftsführer der Frankfurter Marketing-Agentur jaron, der 31 Prozent der Anteile hält. Im Oktober stieg als weiterer Investor die Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) ein, wirksam wurde die Kapitalerhöhung jedoch erst zum Ende des Jahres 2009.

Zwar wollen Harald Ernst und seine Kollegen zunächst den “deutschen Markt durchdringen”, in welchen Teilen des Auslands das Unternehmen jedoch schon erste Gehversuche nimmt, erzählt der Tellja-CEO im Gründerszene-Interview mit Joel Kaczmarek.

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