Nachdem bereits auch Mike Butcher, der Hauptverantwortliche Schreiberling bei TechCrunch UK, seine Gedanken zur europäischen StartUp-Szene mit den Gründerszene-Lesern teilte, folgt nun eine international orientierte junge Frau. Reshma Sohoni ist die Geschäftsführerin des Seedcamps, welches erst kürzlich auch Station auf deutschem Boden, in Berlin gemacht hat.

Reshma Sohoni über die europäische StartUp-Szene
Seedcamp ist ein Seed-Fonds, der darauf abzielt, große Technologiefirmen in Europa ins Leben zu rufen. Dabei gibt es verschiedene Seedcamp-Veranstaltungen, die auch Experten-Coachings, Feedbackrunden, Pitches usw. beinhalten. Im Interview erklärt Reshma den Ansatz des Seedcamps, welches sich geografisch primär auf Europa und inhaltlich auf das Internet, Software Mobile und Medien konzentriert. Im Vergleich zu den USA sieht Reshma hierzulande vor allem die Angst vor Ideenklau als einen wesentlichen Unterschied. Ihre Gedanken rund um das Thema des Copycat-Vorwurfs gegenüber Deutschland und anderen europäischen Nationen drehen sich auch um die Schwierigkeiten amerikanischer Firmen, den kulturellen Herausforderungen des heterogenen europäischen Marktes zu begegnen.
Spannend sind auch Reshma Sohonis Ausführungen zu aktuellen Boom-Themen, wobei sie jungen StartUps vor allem ans Herz legt, nach bisher nur offline verfügbaren Inhalten Ausschau zu halten. Ihre Eindrücke der osteuropäischen Businesskultur überschneiden sich dabei stark mit dem Westen und halten verschiedene Einsichten bereit.
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