Zwölf Monate, zwölf Apostel, der zwölfte Mann, der Zwölffingerdarm – und nun 12Designer (www.12designer.com). So lautet der Name des vor einem Jahr an den Start gegangen StartUps, welches in Deutschland eine Vorreiterrolle im “Creative Crowdsourcing” einnimmt. Unter dem Anglizismus versteht das Berliner Unternehmen die Bündelung tausender Designer, auf die ein Kunde zugreifen kann, um sich so etwa verschiedene Vorschläge für ein Firmen-Logo zusenden zu lassen und sich dann für das beste unter diesen zu entscheiden.

Joel Kaczmarekt interviewt die 12Designer-Gründerin Eva Missling
Eva Missling über 12Designer, Crowdsourcing und Zukunftspläne
Darüber, dass das ursprüngliche Modell mit ähnlichem Namen 99Designs aus den USA kommt, macht man im Hause 12Designer keinen Hehl – auch wenn Gründerin Eva Missling beteuert, von diesem Mitbewerber bis zur Gründung nichts gewusst zu haben. Eva Missling selbst – genau wie alle anderen Teammitglieder – ist keine Designerin, sondern studierte Wirtschaftsingenieurwesen und arbeite vor ihrer Zeit bei 12Designer in strategischen Positionen verschiedener Agenturen.
Gründerinnen sind im deutschen Webbusiness allgemeinen rar gesäht. Im Interview mit Joel Kaczmarek fragt Gründerszenes Chefredakteur die Gründerin deshalb nach ihrer Meinung zu der Ungleichverteilung der Geschlechter bei Gründern. Sie legt mit einer fast schon beängstigenden Offenheit alle Zahlen, Daten und Fakten hinter 12Designer auf den Tisch und erzählt abschließend, wo es mit dem Unternehmen in Zukunft noch hingeht.
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