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	<title>Gründerszene.de - Infos für Gründer, Unternehmer, StartUps &#187; Interviews | Gründerszene</title>
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	<description>Das Magazin für Gründer</description>
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		<title>GP Bullhound kürt Flip4New zum schnellst wachsenden Internetunternehmen Europas</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Räth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Re-Commerce-Markt in Deutschland wächst stetig. Am Montag dieser Woche sicherte sich Hasso Plattner Ventures zwölf Prozent am Berliner Anbieter ReBuy. Kurz zuvor adelte die Investmentbank GP Bullhound den in der Nähe von Frankfurt am Main beheimateten Re-Commerce-Konkurrenten Flip4New (www.flip4new.de) zum &#8220;schnellst wachsenden Internetunternehmen Europas&#8221;. Flip4New-Mitgründer und -Geschäftsführer Michael Sauer im Interview. Hallo Michael. Stelle [...]]]></description>
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<p>Der Re-Commerce-Markt in Deutschland wächst stetig. Am Montag dieser Woche <a title="Das Re-Commerce-Geschäft boomt weiter" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/hasso-plattner-ventures-rebuy">sicherte sich Hasso Plattner Ventures zwölf Prozent</a> am Berliner Anbieter ReBuy. Kurz zuvor adelte die Investmentbank GP Bullhound den in der Nähe von Frankfurt am Main beheimateten Re-Commerce-Konkurrenten <a title="Flip4New in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/flip4new">Flip4New</a> (<a title="Flip4New" href="http://www.flip4new.de" target="_blank">www.flip4new.de</a>) zum &#8220;schnellst wachsenden Internetunternehmen Europas&#8221;. Flip4New-Mitgründer und -<a title="Geschäftsführer im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/geschaeftsfuehrer">Geschäftsführer</a> <a title="Michael Sauer in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/michael-sauer">Michael Sauer</a> im Interview.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-74790" title="flip4new" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/flip4new.jpg" alt="GP Bullhound, schnellst wachsendes Internetunternehmen Europas, Flip4new, ReBuy, Re-Commerce" width="570" height="290" /><br />
<em><strong></strong></em></p>
<h3>Hallo Michael. Stelle dich und Flip4New bitte kurz vor.</h3>
<p>Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von Flip4New. Vor Flip4New war ich Investmentbanker bei der Deutschen Bank und habe dort insbesondere Firmen an die Börse gebracht. Davor habe ich in Mannheim und Toronto BWL studiert.</p>
<p>Unsere Kunden bei Flip4New können schnell und einfach Ihre Elektronik- und Medienartikel verkaufen. Die Preisberechnung erfolgt durch die Beantwortung weniger Fragen zum Zustand der Elektronikartikel beziehungsweise durch Eingabe der EAN-Nummber bei den Medien. Uns zeichnet ein überaus breites Ankaufsportfolio aus: Dieses umfasst mehrere zehntausend Elektronikprodukte und mehrere Millionen Medienartikel. Egal, ob ein Kunde eine DVD, einen teuren Mac oder ein Handy verkaufen möchte, Flip4New bietet immer sofort einen Ankaufspreis.<strong><em></em></strong></p>
<h3>Wie habt ihr es zur Auszeichnung von GP Bullhound gebracht?</h3>
<p>GP Bullhound sucht jedes Jahr nach den schnellst wachsenden Internet Unternehmen in ganz Europa. Dabei wird das Umsatzwachstum der letzten beiden Jahre als objektives Kriterium bei allen Bewerbern zugrunde gelegt. Ich freue mich sehr, dass wir von Flip4New dieses Jahr diesen Preis gewonnen haben. Es zeigt, wie spannend der Bereich Re-Commerce aktuell ist.<strong><em></em></strong></p>
<h3>Was sind die Meilensteine deines Unternehmens?</h3>
<p>Wir kaufen unsere Artikel nicht nur über unsere Webseite, sondern auch über Partner an. Hier sind wir eine Vielzahl von Kooperationen eingegangen, sowohl online als auch im stationären Handel. Jede neue Kooperation ist ein Meilenstein für uns. In letzter Zeit konnten wir einige der wichtigsten Unternehmen im Bereich der Unterhaltungselektronik für uns gewinnen, zum Beispiel Ebay, Neckermann oder Saturn. Mit Saturn haben wir vor wenigen Wochen den Online-Ankauf von gebrauchten Artikeln direkt auf <a href="http://www.saturn.de/" target="_blank">www.saturn.de</a> gestartet.</p>
<p>Ein weiterer Meilenstein war der Relaunch unserer Webseite im Dezember letzten Jahres. Mit dem Relaunch fokussieren wir uns nun komplett auf den Ankauf von gebrauchten Artikeln. Vorher konnten Kunden auch ihre gebrauchten Artikel direkt gegen Neuprodukte eintauschen. Dies war zwar ein gutes Geschäft, jedoch deutlich zu komplex in der internen Abwicklung. Der Fokus hat zu enormen Prozessverbesserungen bei uns geführt.<strong><em></em></strong></p>
<h3>Euer Firmensitz ist in keiner der gerade gehypten Startuphauptstädte. Eine absichtliche Abwendung vom Hype und eine Fokussierung auf eure Execution?</h3>
<p>Über die Wahl des Firmensitzes hatten wir uns bei Gründung kaum Gedanken gemacht. Das Gründerteam war in Frankfurt und wir haben einfach losgelegt. Dann haben wir sehr schnell einige sehr wichtige Mitarbeiter für uns in Frankfurt gefunden, da stellte sich die Frage des Umzugs in eine andere Stadt nicht mehr. Dass wir nicht in Berlin sind, ist ab und zu sicherlich ein struktureller Nachteil, zum Beispiel bei der Suche nach hochspezialisierten Mitarbeitern. Manchmal sind wir allerdings auch froh, nicht mitten im Hype zu sein. Wir können uns so &#8220;ungestört&#8221; auf die Execution konzentrieren.<em><strong></strong></em></p>
<h3>Wie siehst du den Re-Commerce-Markt in Deutschland? Was ist noch zu erwarten?</h3>
<p>Der Re-Commerce Markt steht noch ganz am Anfang in Deutschland. Trotz des rasanten Wachstums der wichtigsten Unternehmen in diesem Sektor ist das Thema noch wenig bekannt und noch lange kein Massenphänomen. Hier liegt das große Potenzial angesichts der Marktgröße. Ich erwarte zum einen, dass Re-Commerce nochmals attraktiver für den Kunden wird, zum Beispiel über eine noch einfachere Abwicklung und mehr Produkte, die der Kunde verkaufen kann. Zum anderen erwarte ich einen massiven Push aller Spieler im Markt, Re-Commerce deutlich bekannter zu machen, sei es über Marketing, PR oder Partner mit großer Reichweite.<em><strong></strong></em></p>
<h3>Gibt es spannende neue Investments, die uns entgangen sind? Nach unserem Wissensstand konnte sich Flip4New letztmalig 2010 über eine Finanzierung von Paua Ventures und Lars Hinrichs freuen.</h3>
<p>Nein, in der Tat haben wir seit 2010 keine weiteren Investments bekannt gegeben. <a title="Paua Ventures in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/investoren/paua-ventures">Paua Ventures</a> (<a title="Paua Ventures" href="http://www.pauaventures.com" target="_blank">www.pauaventures.com</a>) und <a title="Lars Hinrichs in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/lars-hinrichs">Lars Hinrichs</a> unterstützen uns weiterhin stark beim Aufbau von Flip4New.<strong><em></em></strong></p>
<h3>Michael, vielen Dank für das Gespräch.</h3>
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		<title>Kochzauber Unpacking und Selbstversuch</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Räth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[abomodell für lebensmittel]]></category>
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		<description><![CDATA[Kochzauber (www.kochzauber.de) ist das neue Startup des Company-Builders Project A Ventures (www.project-a.com). Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek wagte daheim nach Feierabend zusammen mit seiner Freundin, Mareike Jahr von FoundersLink (www.founderslink.com), den Selbstversuch und griff statt Mikrofon zum Kochlöffel. Gründerszene wagt den Kochzauber-Selbstversuch Der Berliner Inkubator Project A Ventures scheint eine Vorliebe für Startups im Lebensmittelbereich zu haben. [...]]]></description>
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<p><a title="Kochzauber in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/kochzauber">Kochzauber</a> (<a title="Kochzauber" href="http://www.kochzauber.de" target="_blank">www.kochzauber.de</a>) ist das neue <a title="Startup im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/startup">Startup</a> des Company-Builders <a title="Project A Ventures in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/investoren/project-a-ventures">Project A Ventures</a> (<a title="Project A Ventures" href="http://www.project-a.com" target="_blank">www.project-a.com</a>). <a title="Gründerszene in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/gruenderszene">Gründerszene</a>-Chefredakteur <a title="Joel Kaczmarek in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/joel-kaczmarek">Joel Kaczmarek</a> wagte daheim nach Feierabend zusammen mit seiner Freundin, Mareike Jahr von <a title="FoundersLink in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/investoren/founderslink">FoundersLink</a> (<a title="FoundersLink" href="http://www.founderslink.com" target="_blank">www.founderslink.com</a>), den Selbstversuch und griff statt Mikrofon zum Kochlöffel.<span id="more-74134"></span><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-74187" title="Kochzauber im Selbstversuch" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/kochzauber-joel-kaczmarek-mareike-jahr.jpg" alt="kochzauber, project a ventures, abomodell für lebensmittel, joel kaczmarek, mareike jahr, founders link, selbstversuch, unpacking" width="570" height="290" /></p>
<h2>Gründerszene wagt den Kochzauber-Selbstversuch</h2>
<p>Der Berliner <a title="Inkubator im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/inkubator">Inkubator</a> Project A Ventures scheint eine Vorliebe für Startups im Lebensmittelbereich zu haben. Nach dem Wein-Startup Wine in Black wagten sich die Ex-Rocket-Internet-Akteure nun mit Kochzauber an das Thema Ernährungs- und Lieferkonzepte. Kochzauber-Kunden erhalten mit der Kochzauber-Box die Möglichkeit, sich die Zutaten und das Rezept eines Gerichts direkt nach Hause liefern zu lassen. Der Preis dieser Box liegt je nach Gericht zwischen 20 und 40 Euro.</p>
<p>Es gibt doch nichts Schöneres als Produkte zum Anfassen. Im Gründerszene-Selbstversuch ließ sich Chefredakteur Joel Kaczmarek das Kochzauber-Paket nach Hause schicken, um mit professioneller weiblicher Hilfe von FoundersLink-Associate Mareike Jahr die Box auf Herz und Nieren zu testen. Lebensmittel frisch? Anleitung verständlich? Preis angemessen? Dies und mehr im Video!<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/Ti51oOorGoo" frameborder="0" width="547" height="308"></iframe></p>
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		<title>WeGreen launcht erste grüne Suchmaschine</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Räth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[grüne suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice Stanszus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigkeitsampel]]></category>
		<category><![CDATA[WeGreen]]></category>

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		<description><![CDATA[WeGreen (www.wegreen.de) ist nach eigenen Angaben die erste umfassende Suchmaschine für Nachhaltigkeit. Optisch dem Suschmaschinenriesen Google sehr nahe, ist das Herzstück von WeGreen die sogenannte Nachhaltigkeitsampel, welche Unternehmen, Marken und Produkte bewertet und grüne Alternativen aufzeigt. WeGreen-Gründer und -Geschäftsführer Maurice Stanszus im Interview zu den Themen Produkt, Relaunch, Monetarisierung und Entwicklung. Hallo Maurice, stelle dich bitte [...]]]></description>
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<p>WeGreen (<a title="WeGreen" href="http://www.wegreen.de" target="_blank">www.wegreen.de</a>) ist nach eigenen Angaben die erste umfassende Suchmaschine für Nachhaltigkeit. Optisch dem Suschmaschinenriesen Google sehr nahe, ist das Herzstück von WeGreen die sogenannte Nachhaltigkeitsampel, welche Unternehmen, Marken und Produkte bewertet und grüne Alternativen aufzeigt. WeGreen-Gründer und -Geschäftsführer Maurice Stanszus im Interview zu den Themen Produkt, Relaunch, Monetarisierung und Entwicklung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-74018" title="Maurice Stanszus" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/Maurice_Stanszus_WeGreen.jpg" alt="Maurice Stanszus, interview, wegreen, grüne suchmaschine, nachhaltigkeit, nachhaltigkeitsampel" width="570" height="290" /></p>
<p><strong>Hallo Maurice, stelle dich bitte vor.</strong></p>
<p>Ich bin 26 Jahre alt und Geschäftsführer der WeGreen UG, die ich im Mai 2010 aus einem Forschungsprojekt der Hochschule für Wirtschaft und Recht heraus gegründet habe. Ich beschäftige mich seit Jahren wissenschaftlich mit den Themen CSR-<a id="script_link_5" title="Rating im Gründerszene Lexikon" href="../lexikon/begriffe/rating">Ratings</a> und Bewertung der Nachhaltigkeit von Unternehmen und habe viel im Bereich Konsumentenverhalten geforscht. Das geschah sehr praxisnah an der Berlin School of Economics. Die Nachhaltigkeitsampel war quasi meine Idee, sie ist das Resultat aus Nachhaltigkeit und <a id="script_link_3" title="Marketing im Gründerszene Lexikon" href="../lexikon/begriffe/marketing">Marketing</a>. Ich bin seit sieben Jahren glücklicher Wahlberliner und seit zwei Jahren Social-Entrepreneur.</p>
<p><strong>Was macht WeGreen?</strong></p>
<p>WeGreen ist die erste umfassende Suchmaschine für Nachhaltigkeit und öffnet die Tür zur ganzen grünen Welt im Internet. Das Herzstück bildet die Nachhaltigkeitsampel, die schnell und einfach visualisiert, wie ökologisch, sozial und transparent Unternehmen, Marken und Produkte sind: Grün bedeutet gut, gelb mittelmäßig und rot schlecht. Wird bei einem Produkt eine rote oder gelbe Ampel angezeigt, kennt WeGreen die entsprechenden grünen Alternativen und ermöglicht dem Nutzer, sich wahlweise für ein nachhaltiges Produkt zu entscheiden.</p>
<p>Für die Nachhaltigkeitsampel nimmt WeGreen keine subjektiven Bewertungen vor, sondern berechnet die Nachhaltigkeit von Unternehmen, Produkten, Stellenangeboten und Webseiten mit Hilfe von Algorithmen. Grundlage sind mehr als 30.000 Unternehmensbewertungen, die wir von circa 20 unabhängigen Partnern erhalten. Ergänzt werden diese durch Produktbewertungen, die durch einen maschinellen Abgleich von Beschreibungen von mehr als fünf Millionen Produkten und einer eigens recherchierten Siegel-Datenbank (mehr als 250 Nachhaltigkeits-Siegel wie zum Beispiel das Bio-, FCS-oder Demeter-Siegel, GOTS Zertifikat oder Fair Trade) generiert werden. Darüber hinaus können Nutzer die Nachhaltigkeit selbst bewerten.</p>
<p><strong>Gerade erst habt ihr euch einem Relaunch unterzogen. Was waren die Beweggründe dafür?</strong></p>
<p>Es war kein klassischer Relaunch, sondern vielmehr ein fundamentaler Shift von &#8220;Infoportal&#8221; hin zu einer vollwertigen Standardsuchmaschine.</p>
<p>Vorher konnten sich Nutzer mit Hilfe der Nachhaltigkeitsampel über die Nachhaltigkeit von Unternehmen und Marken informieren. Jetzt kann man WeGreen jeden Tag und wie bei anderen Suchmaschinen auch für jede erdenkliche Suchanfrage nutzen, nur dass hinter allen Infos der grüne Filter die Sortierung bestimmt. Wir wollen damit jedem Internetnutzer grüne Alternativen zu konventionellen Produkten aufzeigen und damit auch die grüne Wirtschaft steigern. Insgesamt möchten wir mit dem neuen WeGreen eine viel größere Zielgruppe ansprechen, als es vorher möglich war – unsere rasant steigenden Nutzerzahlen zeigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.</p>
<p><strong>Warum denkst du, dass ein Nischenprodukt wie eine Suchmaschine für Nachhaltigkeit neben den Suchmaschinenriesen Google, Bing und Co. bestehen kann?</strong></p>
<p>Weil sich circa 60 bis 80 Prozent der Bevölkerung für Aspekte der Nachhaltigkeit interessiert. Allerdings wollen sich die meisten nicht mit der Komplexität des Themas auseinandersetzen (da schließe ich mich selbst sogar ein). Die meisten Leute wollen eine schnelle einfache Antwort darauf, welches Produkt oder welches Restaurant um die Ecke ökologischer, gesünder, sozialer und damit besser ist. Und selbst wenn wir von Google nur ein paar Prozent der Nutzer bekommen, ist das schon gigantisch.</p>
<p>Die Nutzer haben ja keinen Nachteil, wenn Sie WeGreen nutzen. Im Gegenteil: Erstens hilft jeder Klick, denn wir spenden 15 Prozent unserer Werbeeinnahmen an nachhaltige Projekte, die unsere Nutzer selbst auswählen können. Zweitens gibt es auch im Universum der grünen Suchmaschinen keine, die grüne Treffer liefert. Die meisten sind nur Suchmasken von Bing oder Google. Wir haben eigene Suchindizes aufgebaut und bieten damit einen doppelten Mehrwert für die Nutzer.</p>
<p><strong>Google verdient Millionen unter anderem mit Ads. Welche Formen der Monetarisierung wollt ihr wählen und warum?</strong></p>
<p>Wir haben genau die gleichen Monetarisierungsformen wie Google. Also auch passende Search Ads, die dem Nutzer hoffentlich relevante (grüne) Werbung zeigen. Wir planen, einen Großteil unserer Einnahmen über <a id="script_link_2" title="Affiliate im Gründerszene Lexikon" href="../lexikon/begriffe/affiliate">Affiliate</a> Marketing zu machen. Wir haben inzwischen den weltweit größten Datenbestand an grünen Produkten, die via WeGreen gefunden werden können. Wir kooperieren mit über 200 kleinen und großen Onlineshops und erhalten bei jedem Kauf eine Provision. Auch davon spenden wir wiederum 15 Prozent an Hilfsprojekte.</p>
<p>Also selbst, wenn jemand den Porsche über WeGreen kauft, tut er indirekt noch etwas Gutes. Wenn er sich aber dank uns am Ende für das Elektroauto Tesla entscheidet, ist unsere Mission tatsächlich erfüllt.<strong><em></em></strong></p>
<p><strong>Wie wird sich WeGreen weiterhin entwickeln?</strong></p>
<p>Wir haben zum Relaunch bereits viele neue Features eingeführt, die sich auch stark an Google orientieren. Es gibt eine Ortssuche, eine Blogsuche, Bilder und Videosuche und so weiter. Und natürlich tüfteln wir auch schon an WeGreen+. Das ist unser Social-Media-Teil, bei dem sich Nutzer mit Firmen über Nachhaltigkeit austauschen können. Momentan steht aber die Produktsuche WeGreen-Shopping im Fokus. Wir wollen zu jedem Produkt, das gesucht und käuflich erworben werden kann, eine passende und preislich attraktive grüne Alternative anbieten. Da sind wir schon recht gut, nach oben ist natürlich noch reichlich Luft.</p>
<p><strong>Maurice, vielen Dank für das Gespräch.</strong></p>
<p>Ich danke auch.</p>
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		<title>Suxeedo startet mit Sauercrowd</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maximilian Heimstaedt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[textinterview]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem &#8220;Crowd&#8221; eines der Buzzwords des Jahres 2011 war, nimmt das Thema dieses Jahr richtig Fahrt auf. Im Februar knackte das Dolmetscher-Startup Lingoking alle Rekorde, indem es über den Crowdfunding-Anbieter Seedmatch innerhalb weniger Minuten 100.000 Euro Kapital einsammelte – doppelt so viel wie erhofft. Mit Sauercrowd (www.sauercrowd.net) launcht das Berliner Startup Suxeedo (www.suxeedo.de) nun ein Tool, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Nachdem &#8220;Crowd&#8221; eines der Buzzwords des Jahres 2011 war, nimmt das Thema dieses Jahr richtig Fahrt auf. Im Februar knackte das Dolmetscher-Startup <a title="Lingoking in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/lingoking">Lingoking</a> alle Rekorde, indem es über den Crowdfunding-Anbieter Seedmatch innerhalb weniger Minuten 100.000 Euro Kapital einsammelte – doppelt so viel wie erhofft. Mit Sauercrowd (<a href="http://www.sauercrowd.net" target="_blank">www.sauercrowd.net</a>) launcht das Berliner Startup Suxeedo (<a href="http://www.suxeedo.de/" target="_blank">www.suxeedo.de</a>) nun ein Tool, um SEO-Links von der Crowd setzen zu lassen. Kann das funktionieren?<span id="more-72039"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-72680" title="sauercrowd" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/sauercrowd.jpg" alt="sauercrowd, crowdfunding, linkbuilding, SEO, Suxeedo" width="570" height="290" /></p>
<h2 style="text-align: justify;">Crowd-Konzepte starten durch</h2>
<p title="12Designer in der Gründerszene Datenbank">Mit dem Mechanical Turk launchte Amazon schon 2005 die Ur-<a class="lexicon-link" title="Crowdsourcing im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/crowdsourcing">Crowdsourcing</a>-Page und gab damit den Anstoß für viele weitere Geschäftsmodelle. Ob Finanzierung (<a title="Seedmatch in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/seedmatch">Seedmatch</a>), Design (<a title="12Designer in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/12designer">12Designer</a>) oder Softwaretesting (<a href="http://www.testcloud.de" target="_blank">TestCloud</a>): Immer stärker versuchen Gründer die Crowdmodelle zu spezialisieren, um beste Ergebnisse zu erzielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Produkt Sauercrowd bringt die junge Berliner Firma Suxeedo nun eine SEO-Lösung auf den Markt. Kann die Crowd erledigen, wofür sonst Horden von SEO-Praktikanten schuften müssen? Im Interview stellt sich Jonas Piela, <a class="lexicon-link" title="CTO im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/chief-technical-officer-cto">CTO</a> von Suxeedo, den Gründerszene-Fragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Eckpunkte: Wer seid ihr, was macht ihr? Wo kommt ihr her und wo wollt ihr hin?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind Suxeedo und wir machen skalierbaren <a class="lexicon-link" title="Linkaufbau im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/linkaufbau">Linkaufbau</a> und Infografiken. Unser Produkt für skalierbaren Linkaufbau ist Sauercrowd. Suxeedo haben wir vor zwölf Monaten gegründet. Heute sind wir ein 25-köpfiges Team und generieren einen siebenstelligen Umsatz. Wir wollen Sauercrowd als das Tool in Deutschland und international platzieren, das SEOs ermöglicht, effizienten Linkaufbau durch Crowdsourcing einfach und mit hoher Qualität abzuwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hinter vielen Gründungsideen stecken Heureka-Momente, wie kamt ihr zur Gründungsidee?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das war eigentlich recht konsequent: Wir hatten bereits Erfahrung mit Linkaufbau und im Crowdsourcing. Beides zu verbinden und damit die Branche auf den Kopf zu stellen, war eine logische Konsequenz. In Gedanken haben wir garantiert “Heureka!” gerufen. ;)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Euer erstes Produkt ist gerade gestartet und heißt Sauercrowd. Kannst du mir in zwei Sätzen erklären was ihr anbietet?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sauercrowd macht quantitativen Linkaufbau radikal einfach: Kampagne erstellen, Knopf drücken, fertig. Wir übernehmen den Linkaufbau für unsere Kunden, sodass diese nur noch die Reports herunterladen müssen. In Echtzeit. Das funktioniert, weil wir eine Crowd von Freelancern sehr effizient steuern können. Das Produktportfolio reicht von Links für die quantitative Linkbasis bis hin zu starken Links aus Gastbeiträgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Qualität is beim Linkaufbau immer kritisch: Wie geht ihr mit Fragen der Qualität der Links um?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind uns dieser Problematik bewusst. Zum einen bezahlen wir unsere Freelancer überdurchschnittlich gut und haben strikte Anforderungen an die Erledigung der Aufgaben. Zudem haben wir ein internes Qualitätsteam, das jeden gesetzten Link prüft. Links werden nur akzeptiert, wenn sie mit unserem Qualitätsanspruch übereinstimmen. Schließlich prüfen wir jeden gesetzten Link vier Wochen lang über die Erstellung hinaus und können so gezielt auf entfernte Links reagieren. Häufig, bevor es dem Kunden selbst aufgefallen ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sauercrowd klingt gut bürgerlich: Arbeiten für euch nur Freelancer aus Deutschland, wie läuft das Recruiting ab und was verdient man bei euch als Teil der Crowd?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir achten in der Tat darauf, dass wir für alle Aufträge muttersprachliche Freelancer im jeweiligen Land rekrutieren. Das machen wir, weil wir festgestellt haben, dass wir dadurch eine höhere Qualität liefern können. Für deutsche Auftrage arbeiten daher Freelancer aus Deutschland. Zudem bezahlen wir als überdurchschnittlich gut, um die gerade genannte Qualität gewährleisten zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch Firmen wie Crowdguru aus Berlin haben eine Menge Freelancer unter Vertrag, sind schon länger im Geschäft und können auch Links setzen lassen. Was macht ihr besser als die Konkurrenz?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">SEO ist eine komplexe Wissenschaft und wir glauben nicht daran, dass ein Anbieter sowohl klassische Crowdsourcing- als auch SEO-Aufgaben kompetent abwickeln kann. Wir fokussieren uns nur auf SEO. Mit unserer Fullservice Abteilung, die Projektsteuerung und SEO-Beratung anbietet, haben wir ein Team, das in Sachen SEO auf dem neuesten Stand ist. Wir haben die SEO-Kompetenz in-house und wissen daher immer, was unsere Sauercrowd-Produkte leisten und was wir machen müssen, um sie kontinuierlich zu verbessern. Insbesondere vor dem Hintergrund der kürzlichen Google-Updates ist das ein signifikanter Qualitätsbonus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am Ende müssen die Zahlen stimmen: Was kostet den Kunden ein von euch gesetzter Link?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kosten sind marktüblich und abhängig davon, welchen konkreten Linktyp du meinst. Mit Sauercrowd sind unsere Kunden in der Lage, Linkaufbau günstiger als über Freelancer oder eine Horde Praktikanten abzuwickeln. Sie sparen sich zum Beispiel die Kommunikations-, Recherche-, <a class="lexicon-link" title="Akquise im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/akquise">Akquise-</a> und <a class="lexicon-link" title="Gemeinkosten im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/gemeinkosten">Gemeinkosten</a> für Büro und Arbeitsplatz. Abgesehen von den Trainings-, Steuerungs- und Kontrollkosten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jonas, vielen Dank für das Gespräch.</strong></p>
<h6 style="text-align: justify;">Bildmaterial: Bain News Service / Flickr</h6>
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		<title>StudiVZ-Gründer revolutioniert Crowdfunding</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Räth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bafin]]></category>
		<category><![CDATA[Bergfürst]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angel]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis bemmann]]></category>
		<category><![CDATA[Innovestment]]></category>
		<category><![CDATA[seedmatch]]></category>
		<category><![CDATA[studivz]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsfinanzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bergfürst (www.bergfuerst.com) könnte der neue Stern am Crowdfunding-Himmel werden. Mittels BaFin-Lizens umgeht das Berliner Startup mit dem eigenwilligen Namen den Restriktionen der Konkurrenz und ermöglicht damit Wachstumsfinanzierungen im Millionenbereich. Ins Leben gerufen wurde Bergfürst unter anderem von StudiVZ-Gründer und Business-Angel Dennis Bemmann. Hallo Dennis, stelle dich bitte kurz vor. Hallo, ich bin Dennis, Gründer der [...]]]></description>
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<p>Bergfürst (<a title="Bergfürst" href="http://www.bergfuerst.com" target="_blank">www.bergfuerst.com</a>) könnte der neue Stern am Crowdfunding-Himmel werden. Mittels <a class="lexicon-link" title="BaFin im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/bafin">BaFin-Lizens</a> umgeht das Berliner Startup mit dem eigenwilligen Namen den Restriktionen der Konkurrenz und ermöglicht damit Wachstumsfinanzierungen im Millionenbereich. Ins Leben gerufen wurde Bergfürst unter anderem von StudiVZ-Gründer und Business-Angel <a title="Dennis Bemmann in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/dennis-bemmann">Dennis Bemmann</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-73828" title="Dennis Bemmann" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/dennis-bemmann-bergf%C3%BCrst.jpg" alt="Dennis Bemmann, bergfürst, wachstumsfinanzierung, crowdfunding, bafin, seedmatch, innovestment, studivz, business-angel" width="570" height="290" /></p>
<p><strong><em>Hallo Dennis, stelle dich bitte kurz vor.</em><br />
</strong><br />
Hallo, ich bin Dennis, Gründer der Crowdinvesting-Plattform Bergfürst. Wir bauen gerade den ersten Online-Marktplatz für Eigenkapitalbeteiligungen. Dort können Privatanleger ab 250 Euro in junge Wachstumsunternehmen investieren. Ich komme aus Berlin, bin ursprünglich aber Niedersachse. 2005 habe ich <a title="StudiVZ in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/studivz">StudiVZ</a> (<a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.net" target="_blank">www.studivz.net</a>) gegründet, danach war ich als Business-Angel aktiv. In meiner Freizeit fotografiere ich, lerne Sprachen, mache Musik und reise gern.</p>
<p><strong><em>In euer offiziellen Entstehungsgeschichte sprichst du davon, dass du bedingt durch deine Business-Angel-Zeit eigentlich genug von neuen Geschäftsideen hattest. Nun versucht du mit deinem neuen Projekt aber gerade eine Vielzahl von Menschen für neue Geschäftsmodelle zu begeistern.</em><br />
</strong><br />
Ich mache lieber eine einzige Sache selbst und konzentriere mich voll darauf, als bei vielen Projekten high-level involviert zu sein. Das macht mir einfach mehr Spaß. In den letzten Jahren habe ich rund 50 Startups mit Kapital und Erfahrung unterstützt. Das hat sich auch gelohnt. Trotzdem bleibe ich ein Gründertyp.</p>
<p>Bei Bergfürst investieren die Leute nicht in &#8220;neue&#8221; Geschäftsmodelle, sondern in markterprobte Unternehmen, die bereits bewiesen haben, dass Ihr Geschäftsmodell funktioniert, die aber mehr Kapital benötigen, um es richtig groß zu machen. Wir reden immer noch von jungen innovativen Unternehmen, aber eben nicht von der ersten <a class="lexicon-link" title="Finanzierungsrunde im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/finanzierungsrunde">Finanzierungsrunde</a>. Fürs Investieren müssen wir die Menschen nicht erst begeistern. Es gibt ja bereits acht Millionen Aktionäre in Deutschland. In schnell wachsende junge Technologieunternehmen, die für einen Börsengang noch zu klein sind, konnten diese Menschen bisher allerdings nicht investieren. Das ändern wir jetzt.</p>
<p><strong><em>Wie sehr halfen dir deine Erfahrungen aus der StudiVZ-Zeit, Bergfürst aufzubauen?</em><br />
</strong><br />
Die Erfahrungen sind sehr wertvoll, weil ich durch StudiVZ unheimlich viel gelernt habe. Dass ich mich jetzt mit Social-Media auskenne, leuchtet ein… noch wichtiger ist aber, dass ich ein eigenes Unternehmen von der Gründung über die Wachstumsphase bis zum erfolgreichen Verkauf geführt habe &#8211; dabei gibt es unzählige Herausforderungen zu meistern, die in keinem Lehrbuch stehen. Ich kenne daher die Phase, in der sich unsere Emittenten heute befinden. Außerdem hilft es natürlich, wenn man schonmal eine technische Infrastruktur aufgebaut hat, die 500 Millionen Seiten am Tag ausliefert. Da kann einen so schnell nichts mehr schocken.</p>
<p><strong><em>Das Thema Crowdfunding ist in Deutschland mit Unternehmen wie Innovestment oder Seedmatch bereits potent besetzt. Wie setzt ihr euch von der Konkurrenz ab?</em><br />
</strong><br />
Bisher sah Crowdinvesting so aus, dass du als Investor einen Darlehensvertrag unterschreibst. Du gibst also dem Startup einen Kredit und bis dann für fünf bis sieben Jahre gebunden. An der Wertentwicklung partizipierst du nur peripher über Formeln im Darlehensvertrag.</p>
<p>Bergfürst Investoren wollen sich direkt an Unternehmen beteiligen. Deswegen bietet Bergfürst echte Eigenkapitalbeteiligungen in Form von Aktien. Als Aktionär bist Du nicht nur Kreditgeber, sondern Miteigentümer &#8211; mit allen Vorteilen. Das bietet keiner unserer Wettbewerber. Einzigartig ist auch unsere Handelsplattform. Dort siehst Du jederzeit, was Deine Beteiligung gerade wert ist. Du kannst jederzeit Deine Aktien verkaufen, oder auch weitere Aktien nachkaufen. Die Preisfindung geschieht völlig transparent über den Markt &#8211; aus Angebot und Nachfrage, wie bei einer Börse. Auch das gibt es nur bei Bergfürst. Ein regulärer Börsengang oder ein Verkauf des Unternehmens bleiben weiterhin möglich. Und Du partizipierst als Aktionär direkt an der Wertsteigerung des Unternehmens.</p>
<p>Ein weiterer Unterschied zur Konkurrenz ist, dass Bergfürst für Wachstumsfinanzierung steht, nicht für Seed.</p>
<p>Ebenfalls als einziges Crowdinvesting Unternehmen hat Bergfürst eine Lizenz bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beantragt. Im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern appellieren wir nicht an den Staat, er möge seine strengen Regulierungsregeln lockern. Wir unterwerfen uns diesen Regeln und erfüllen sie ohne Kompromisse. Das gibt Investoren die Sicherheit, Ihr Geld über eine professionelle Plattform zu investieren, die vollständig der Aufsicht durch die BaFin unterliegt.<strong></strong></p>
<p><strong><em>Wie sieht der typische Bergfürst-Investor aus? Wie das dazugehörige Startup mit Kapitalbedarf?</em><br />
</strong><br />
Bergfürst-Investoren sind Menschen, die Entscheidungen ganzheitlich, also evidenzbasiert und mit emotionaler Kompetenz treffen. Sie machen sich ein eigenes Bild von der Idee, dem Management-Team und den Wachstumsperspektiven. Sie betrachten die Renditechancen und die unternehmerischen Risiken. Wenn beides im Einklang steht und die Idee sie überzeugt, dann investieren sie. Als Gesellschafter wollen sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Erfolg beitragen, indem sie sich direkt an den Entscheidungen ihrer Unternehmen beteiligen.</p>
<p>Das typische Unternehmen auf Bergfürst ist wachstumsorientiert und skalierbar. Es hat sein Konzept bereits umgesetzt und bewiesen, dass das Geschäftsmodell funktioniert und vom Markt angenommen wird. Für die weitere Skalierung wird aber zusätzliches Kapital benötigt.</p>
<p>Bergfürst bringt die beiden Seiten zusammen. Eine motivierte Crowd aus privaten Kapitalgebern investiert in das Unternehmen und stellt ihm so das benötigte Kapital zur Verfügung. Außerdem kanalisiert Bergfürst die Kommunikation zwischen beiden Seiten, so dass die Investoren ihren Unternehmen direkt in die Karten schauen und sie über ihre eigenen Netzwerke unterstützen können. Vom gemeinsamen Erfolg profitieren beide Seiten gleichermaßen.</p>
<p><strong><em>Wo wir schon beim Thema Kapitalbedarf sind. Vor Kurzem forderte Seedmatch in einer Petition die Erhöhung der gesetzlich maximal zulässigen Investmentsumme von 100.000 Euro für stille Beteillgungen. Ein Problem mit dem auch ihr zu kämpfen haben werdet?</em><br />
</strong><br />
Nein. Bei Bergfürst gibt es keine stillen Beteiligungen. Die BaFin-Lizenz erlaubt uns, Aktien als echtes Eigenkapital zu platzieren. Auch im siebenstelligen Euro-Bereich. Im Anschluss bieten wir dann den Handel dieser Aktien an. Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern sind wir also nicht auf Frühphasenfinanzierung beschränkt, sondern können in das interessante Segment der Wachstumsfinanzierung vorstoßen. Mit den entsprechenden Volumina, die für Wachstum eben nötig sind. Mit 100.000 Euro käme man da in der Tat nicht weit. Wir denken, dass die Emissionen auf Bergfürst sich in der Größenordnung von ein bis drei Millionen Euro bewegen werden.</p>
<p><strong><em>Wo siehst du euch und den Crowdfundingmarkt im Allgemeinen in einem Jahr?</em><br />
</strong><br />
Wir gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten eine Reihe von neuen Crowdinvestment Plattformen an den Start gehen werden. Der Markt wird schnell wachsen, da er sowohl für kapitalsuchende Unternehmen als auch für private Investoren sehr interessant ist. Wir erwarten, dass die bisherigen Schätzungen zum Marktvolumen, das für 2012 mit circa vier Millionen Euro angegeben wird, sehr deutlich übertroffen werden. Wir sind überzeugt, dass Crowdinvestment einen festen Platz in der Finanzierungs- und Investitionslandschaft erringen kann. Dazu werden wir unseren Beitrag leisten.<strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>Dennis, danke für das Gespräch.</em><br />
</strong><br />
Ich danke dir!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>MyMuesli: Onlineshop bleibt Herzstück</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora-Vanessa Wohlert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hubertus Bessau]]></category>
		<category><![CDATA[Max Wittrock]]></category>
		<category><![CDATA[MyMuesli]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Kraiss]]></category>
		<category><![CDATA[startup]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte von MyMuesli begann auf einer Autofahrt vor über fünf Jahren. Inspiriert durch eine Radiowerbung beschlossen Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und Max Wittrock individualisierbares Müsli auf den Markt zu bringen. In den vergangenen Jahren hat das Passauer Unternehmen sein Sortiment um O-Saft und Kaffee erweitert und denkt mittlerweile nicht mehr nur online, sondern hat [...]]]></description>
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    --></script></div>
<p>Die Geschichte von MyMuesli begann auf einer Autofahrt vor über fünf Jahren. Inspiriert durch eine Radiowerbung beschlossen <a title="Hubertus Bessau in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/hubertus-bessau">Hubertus Bessau</a>, <a title="Philipp Kraiss in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/philipp-kraiss">Philipp Kraiss</a> und <a title="Max Wittrock in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/max-wittrock">Max Wittrock</a> individualisierbares Müsli auf den Markt zu bringen. In den vergangenen Jahren hat das Passauer Unternehmen sein Sortiment um O-Saft und Kaffee erweitert und denkt mittlerweile nicht mehr nur online, sondern hat bereits zwei Läden eröffnet. Das Passauer Unternehmen war und ist Vorbild und Inspiration für viele andere Neugründungen im Bereich Mass-Customized-Food. Zum Geburtstag hat Gründerszene mit den Machern über die Offlinestrategie, Passau als Gründerstadt und den Abschied aus den Startup-Tagen gesprochen.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-72048"></span><img class="aligncenter size-full wp-image-73303" title="mymuesli feiert Geburtstag" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/mymuesli-13.jpg" alt="MyMuesli, Hubertus Bessau, Max Wittrock" width="570" height="290" /></p>
<h3>Ihr habt vor über fünf Jahren gegründet &#8211; seid Ihr überhaupt noch ein Startup?</h3>
<p>Die Startup-Definition ist nicht ganz leicht; aber unser Geschäftsmodell ist immer noch deutlich skalierbar und hat viel Potenzial nach oben, deswegen sind wir natürlich noch ein Startup. Wir möchten das beste Müsli überhaupt machen und vielen davon erzählen, außerdem wachsen und neue Zielgruppen und Märkte erobern, klingt auf jeden Fall nach Startup!</p>
<h3>Bei Euch hat sich viel getan, neben der Erweiterung des Angebots um Kaffee und O-Saft. Was waren Eure Highlights der vergangenen Jahre?</h3>
<p>Wir erinnern uns gerne an die erste Zeit, die ersten Wochen; das war extrem spannend, aber auch verrückt. Und lehrreich: Das Feedback war teilweise extrem, auch im negativen Sinne. Böse Kommentare in Blogs, die immer wieder betont haben, das könne doch nichts werden und ein Unternehmen wie <a title="Mymuesli in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/mymuesli">MyMuesli</a> (<a title="MyMuesli" href="http://www.mymuesli.com" target="_blank">www.mymuesli.com</a>) sei bloße Zeitverschwendung, in ein paar Monaten sei die Seite offline.</p>
<p>Gerade mit der amerikanischen Gründungskultur im Blick war das verwunderlich: Denn in den USA spornen, so unser Eindruck, auch abgefahrene Ideen unheimlich an, freuen sich über den Erfolg. Die Kultur in Deutschland war und ist da leider schon eine andere. Deswegen war eines unserer Highlights, dass die Idee eben doch funktioniert, das hat uns und das Team unheimlich gefreut. Und auch sonst ist jeder Milestone, den man erreicht, wunderbar. Ebenso wie neue Projekte wie Oh!Saft (<a title="Oh!Saft" href="http://www.oh-saft.de" target="_blank">www.oh-saft.de</a>) oder Green Cup Coffee (<a title="Green Cup Coffee" href="http://www.green-cup-coffee.de" target="_blank">www.green-cup-coffee.de</a>).</p>
<p>Jetzt zum Jubiläum zu sehen, wie ein perfektes Team sich um das Produkt kümmert, es vermarket, betreut, die Pakete packt und sich beeilt, um in fünf Ländern pünktlich Müsli auszuliefern: Das ist perfekt.</p>
<h3>2012 habt Ihr einen zweiten Müsli-Laden eröffnet. Wieso habt Ihr Euch für den Offlineweg entschieden und was sind die nächsten Schritte?</h3>
<p>Wir eröffnen Mitte Mai sogar einen dritten in Regensburg. Unsere Läden sind super, sie geben den Kunden und Müslifreunden die Möglichkeit, die Produkte tatsächlich hautnah zu erleben, zu probieren, neue zu entdecken. Sie können den Online-Shop, unser Herzstück, nicht ersetzen; sollen sie auch gar nicht; doch ergänzen und bereichern sie das Geschäftsmodell. Wir experimentieren damit auch ein Stück weit, es bleibt spannend.</p>
<h3>Alle reden über Berlin als Gründermetropole, wie lebt und arbeitet es sich in Passau als junges Unternehmen?</h3>
<p>Sehr ruhig, das ist sicher ein Vorteil &#8211; aber natürlich haben wir auch Nachteile, zum Beispiel finden wir in dieser Region nicht so leicht Mitarbeiter für manche Stellen. Wenn man aber einen findet und er dann auch bleibt, dann ist es meist eine langfristige Beziehung.</p>
<h3>Ihr konzentriert Euch noch weitestgehend auf den deutschsprachigen Raum, plant Ihr eine Expansion?</h3>
<p>Der deutschsprachige Raum bietet noch viele Möglichkeiten, für bestehende und neue Produkte und Projekte. Wir wachsen sehr gut und sehr konstant, aber müssen unsere Strategie natürlich ständig anpassen. Derzeit besuchen die Mitarbeiter jedoch keinen Intensiv-Sprachkurs, aber die werden glücklicherweise jede Woche angeboten.</p>
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		<title>Interview mit einem VC: Hasso Plattner Ventures</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Räth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind gemeinsam mit einem motivierten Gründerteam und einer guten Idee der Motor eines jungen Unternehmens: Investoren. Egal, ob Venture-Capitalist, Business-Angel oder Inkubator – ohne das nötige Kleingeld gäbe es so manche spannende Business-Idee nur auf dem Papier. Gründerszene hat sich daher einmal die Mühe gemacht und unter dem Motto “Interview mit einem VC” – [...]]]></description>
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<p>Sie sind gemeinsam mit einem motivierten Gründerteam und einer guten Idee der Motor eines jungen Unternehmens: Investoren. Egal, ob <a title="Venture-Capitalist im Gründerszene-Lexikon" href="../lexikon/begriffe/venture-capitalist-vc">Venture-Capitalist</a>, <a title="Business-Angel im Gründerszene-Lexikon" href="../lexikon/begriffe/business-angel-ba">Business-Angel</a> oder <a title="Inkubator im Gründerszene-Lexikon" href="../lexikon/begriffe/inkubator">Inkubator</a> – ohne das nötige Kleingeld gäbe es so manche spannende Business-Idee nur auf dem Papier. Gründerszene hat sich daher einmal die Mühe gemacht und unter dem Motto “Interview mit einem VC” – und nein, Anspielungen an Blutsauger sind gänzlich zufällig – Deutschlands spannendste Geldgeber zu einem Interview gebeten. Dieses Mal: <a title="Eran Davidson in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/eran-davidson">Eran Davidson</a> von Hasso Plattner Ventures (<a title="HP Ventures" href="http://www.hp-ventures.com" target="_blank">www.hp-ventures.com</a>).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-73410" title="Eran Davidson von HP Ventures" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/vc_eran_davidson_hp_ventures.jpg" alt="" width="570" height="290" /></p>
<h3><em>Please introduce yourself: Who are you and what are you doing as an investor?</em></h3>
<p>My name is Eran Davidson and I am the <a class="lexicon-link" title="CEO im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/chief-executive-officer-ceo">CEO</a> and managing partner of Hasso Plattner Ventures since it’s foundation in 2005. Together with my team of investment professionals, we invest in promising start up companies in Germany, Europe and Israel. We have already successfully <a class="lexicon-link" title="Exit im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/exit">exited</a> several companies; the latest exit being at the beginning of this year.<em></em></p>
<h3><em>Give us some numbers: Size ofyour business, size of your funds, focus, stage, investments</em>.</h3>
<p>To date Hasso Plattner Ventures has successfully invested in 20 companies with accumulated revenues of 130 million Euro (2011). Our portfolio companies provide employment for 1365 employees.</p>
<p>We invest in IT, software and web service provider companies across various stages of company development from slideware to growth stage, with an investment size rangingfrom 250k and up to 10m Euro.<br />
The size of our funds is 150M Euro<em></em></p>
<h3><em>How much do you invest and how many shares do founders have to give in return? (“It depends” is no valid answer)</em></h3>
<p>It is impossible to state here one number. The amount of shares we are aiming to acquire depends on the stage of the company.  Did I say “It depends”? Well it is fair to say that on average we target between 20-25 percent ownershipafter the last financial round.</p>
<h3><em>Are you invested in investments of your own fonds? For example via direct investments or via carry?</em></h3>
<p>I am invested only indirectly via carry structure.</p>
<h3><em>What enthuses you about being a VC?</em></h3>
<p>More so in my field than in many others, as a VC there is never a dull moment. In this line of work you find yourself surrounded by brilliant people who ensure that every day brings with it something new; new ideas, new ways of thinking that challenge you in the best way possible. In this arena you drive yourself to high risks, while knowing that with them you receive high gains.</p>
<p>Tell us about your best and worst entrepreneurial experience. I would say, that my worst experience makes my best experience just that much better. As an entrepreneur I find myself working with many people from different walks of life, and unfortunately a long the way at times I have placed my trust in the wrong people. However, these trials and tribulations have lead me to the most amazing entrepreneurial experience – founding HPV in Germany from scratch.</p>
<h3><em>What is more important: Team or idea?</em></h3>
<p>I don’t think it is an either-or decision. You need great entrepreneurs and a great idea. Fortunately, great teams usually come up with an idea that is well thought out. If you are pushing me to decide I would put my emphasis on the team. In our experience, good teams with excellent execution skills can even succeed without the best idea.</p>
<h3><em>Is there any such thing as an ideal founding team?</em></h3>
<p>Your question is already pointing in the right direction- speaking about team, not a single founder. We at Hasso Plattner Ventures definitely prefer to invest in teams and not in single founders. A perfect founding team integrates all of the characteristics and skills you need to built up a successful company: passion, determination, execution skills, a healthy bit of craziness and the ability to think big and out of the box. Let me mention one more thing: a perfect founding team will not necessarily also incorporate all the skills required to lead a company in a later stage. I can’t remember many cases in which the team stayed as it originally was until the exit.</p>
<h3><em>What does a founder have to do to get financed by you? What, in your opinion, are the most important criteria for startups?</em></h3>
<p>First of all, everybody with a great team and great idea is welcome to send us their business plan. However, we are not business angels, so we prefer at least a prototype and an established company. As I mentioned earlier, we invest from early stage to late stage.</p>
<h3><em>What is more important: Profitability or growth?</em></h3>
<p>Am I allowed to say “It depends” now?  It really depends on the stage of the company. In the beginning the focus should be on growth. Companies should think big and try to grow fast and sustainably – the aim is to become profitable in the long run.</p>
<h3><em>What are the three biggest mistakes of German startups?</em></h3>
<p>Not thinking big enough, being too local, and taking too little risks.</p>
<h3><em>US vs. EU – do we lag behind America in terms of VC and entrepreneurship?</em></h3>
<p>It is hard to compare. I believe there is a need for further funding in these fields in Germany, in order to bring about a different more entrepreneurial mindset that encourages thinking outside the box and discovering the next big thing.</p>
<h3><em>What topics do you find hot at the moment?</em></h3>
<p>We try to be open for everything. I tell you one thing that’s not hot: everything that contains the word “deals”.</p>
<h3><em>What’s your opinion on copycats?</em></h3>
<p>We don’t like to invest in <a class="lexicon-link" title="Copycat im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/copycat">copycats</a> but still we are not a friend of bashing VCs and incubators who do so. What counts at the end is the success.</p>
<h3><em>Which events can startups find you at and which blogs/newspapers do you recommend?</em></h3>
<p>I think at every big startup event in Berlin and also internationally you will find one of our team members. Startups normally contact us during these events. It is easy to find and contact the German VCs – there are not too many of us anyway.</p>
<p>We like to recommend our own &#8220;HPV Forum on Entrepreneurship&#8221; which gains great traction and popularity in Europe. It will be our 8th Forum this year, scheduled for September 12th, 2012 in Potsdam, with the topic &#8220;PASSION!&#8221;</p>
<h6>Bildquelle: wiwo.de</h6>
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		<title>Unternehmerin im Porträt: Komplexe 3D-Browsergames in Flash?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Räth</dc:creator>
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<p>Frauen, die coole Startups gründen oder leiten, sind Mangelware. Aber warum? Zur Beantwortung dieser Frage begab sich Gründerszene zusammen mit der <a title="Customer Alliance in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/customer-alliance">Customer Alliance</a>-Gründerin (<a title="Customer Alliance" href="http://customer-alliance.de" target="_blank">www.customer-alliance.de</a>) <a title="Chanyu Xu in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/chanyu-xu">Chanyu Xu</a> direkt zur Quelle und porträtierte frei von Klischees einige dieser vermeintlichen Paradiesvögel.<span id="more-73050"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-73085" title="Cornelia Geppert von Jo-Mei im Interview" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/cornelia-geppert-jo-mei-chanyu-xu-customer-alliance.jpg" alt="jo-mei, customer alliance, chanyu xu, cornelia geppert, gründerin, unternehmerin, browserspiel, koyotl, flash, interview, rollenspiel" width="570" height="290" /></p>
<h2>Cornelia Geppert über Jo-Mei, Medienboard und Flash</h2>
<p>Die Jo-Mei GmbH (<a title="Jo-Mei" href="http://www.jo-mei.com" target="_blank">www.jo-mei.com</a>) ist eine 2009 gegründete Berliner Spieleschmiede, die sich dem Thema Browserspiele verschrieben hat. Jo-Meis erstes Spiel Koyotl (<a title="Koyotl" href="http://www.koyotl.de" target="_blank">www.koyotl.de</a>) ist ein komplexes 3D-Spiel, bei dem der Spieler in die Rolle einer Tierfigur schlüpft und in eine mystische Welt eintauchen kann. Vertrieben wird das gerade ein Jahr alt gewordene und insgesamt vier mal für den deutschen Entwicklerpreis nominierte Spiel von Publisher Upjers (<a title="Upjers" href="http://www.upjers.com" target="_blank">www.upjers.com</a>).</p>
<p>Das Besondere an Jo-Mei Games und Koyotl ist die Wahl der schon oft totgesagten Webtechnologie Flash. Klar, dass sich Chanyu Xu im Interview mit der Jo-Mei-Gründerin, Geschäftsführerin und Art- und Kreativdirektorin Cornelia Geppert deshalb hierzu eine Frage nicht verkneift. Darüber hinaus gibt Cornelia Geppert einen sehr tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte von Jo-Mei Games, spricht über die Medienboard-Förderung und reißt das als nächstes erscheinende Spiel an.</p>
<p><iframe width="547" height="308" src="http://www.youtube.com/embed/3dJC6sz3qjk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Neulich in Hamburg: Flaschenposting mit Shortcut Ventures</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 07:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Räth</dc:creator>
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<p>Es muss nicht immer Berlin sein. Auch wenn ein Großteil der deutschen Startupszene momentan in der Hauptstadt residiert, lohnt sich immer auch ein Blick über den Tellerrand. Zum Beispiel nach Hamburg! Mit der Videoreihe &#8220;Flaschenpost(ing)&#8221; von und mit Wahlhamburgerin Yvonne Neubauer (<a title="Webseite von startupcareer" href="http://www.startupcareer.de/" target="_blank">www.startupcareer.de</a>) holt Gründerszene regelmäßig die interessantesten Startups der Hansestadt vor die Kamera. Heute: <a title="Shortcut Ventures in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/investoren/shortcut-ventures">Shortcut Ventures</a> (<a title="Shortcut Ventures" href="http://shortcut.vc" target="_blank">shortcut.vc</a>).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-72804" title="shortcut-fastlane-ventures" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/05/shortcut-fastlane-ventures.jpg" alt="" width="570" height="290" /></p>
<h2>Aus Fastlane wird Shortcut</h2>
<p>Shortcut Ventures ist das Hamburger Venture-Capital-Unternehmen welches kürzlich noch unter dem Namen Fastlane Ventures bekannt war (nicht zu verwechseln mit dem vormals namensgleichen russischen Inkubator Fast Lane Ventures, welcher vor wenigen Tagen <a title="25 Millionen US-Dollar für Fast Lane Ventures" href="http://www.gruenderszene.de/news/fast-lane-ventures-eventure-vtb">25 Millionen US-Dollar erhielt</a>). Im Fokus der Investment-Strategie von Shortcut Ventures stehen internationale Startups aus den Bereichen Internet, Mobile, Games und Social-Media.</p>
<p>Neben finanzieller Unterstützung sollen die Unternehmen im Portfolio vom direkten Zugang zu Gründer-Know-How profitieren können. Dieses Know-How stammt von den drei Shortcut-Gründern <a title="Dirk Freise in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/dirk-freise">Dirk Freise</a>, <a title="Martin Ostermayer in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/martin-ostermayer">Martin Ostermayer</a> und <a title="Thorsten Rehling in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/thorsten-rehling">Thorsten Rehling</a>, welche vorher unter anderem an den Unternehmensgründungen Blau.de und Handy.de beteiligt waren. Shortcut Ventures im Interview.</p>
<p>Moin, moin!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/iP_HEsLKHl4" frameborder="0" width="547" height="308"></iframe></p>
<p>Kamera/Schnitt: Manuel Dingemann von der ethisch nachhaltigen Videoproduktion <a href="http://erstersinn.de/" target="_blank">erstersinn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Startup-Beziehungsgeflecht</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora-Vanessa Wohlert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer kennt wen? Mit einem zweiten Blick auf die Startup-Gründer und ihre Investoren wird schnell deutlich: Netzwerke sind der Weg zum Investor. Gründerszene sprach mit Index-Ventures-Partner Mike Volpi in San Francisco über das Beziehungsgeflecht in der Startup-Szene, SoundCloud als Magnet der Berliner Startupszene und seinen Weg zu Index Ventures. Die Index-Ventures-Familie Index Ventures (www.indexventures.com) startete vor [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;" title="SoundCloud in der Gründerszene Datenbank">Wer kennt wen? Mit einem zweiten Blick auf die Startup-Gründer und ihre Investoren wird schnell deutlich: Netzwerke sind der Weg zum Investor. Gründerszene sprach mit Index-Ventures-Partner Mike Volpi in San Francisco über das Beziehungsgeflecht in der Startup-Szene, SoundCloud als Magnet der Berliner Startupszene und seinen Weg zu Index Ventures.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><span id="more-70110"></span></h2>
<h2 style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-70211" title="Mike Volpin von Index Ventures im Gespräch" src="http://www.gruenderszene.de/wp-content/uploads/2012/04/Mike-Volpin-von-Index-Ventures.jpg" alt="Venture Capital, Startup-Investitionen, Beziehungspflege, Netzwerken, Startup-Netzwerk, Beziehungsgeflecht, Mike Volpin, Henrik Berggren, Danny Rimer, Neil Rimer, Marco Boerries, Alexander Ljung, Giuseppe Zocco, Edial Dekker, Floris Dekker , Index Ventures, Soundcloud, NumberFour, Readmill, Amen, Gydsy, MySQL, Zend, Pentaho, Virata, Skype, FON, Dropbox, Path, Netvibes, Genmab, ParAllele, BioXell, StarDivision, Sun  " width="570" height="290" /></h2>
<h2 style="text-align: justify;">Die Index-Ventures-Familie</h2>
<p style="text-align: justify;"><a title="Index Ventures in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/investoren/index-ventures">Index Ventures</a> (<a title="Index Ventures" href="http://www.indexventures.com" target="_blank">www.indexventures.com</a>) startete vor 16 Jahren. In Genf in der Schweiz wurde die Investmentfirma von Neil Rimer, Giuseppe Zocco und David Rimer gegründet. Eigentlich beginnt bereits hier die Geschichte des Beziehungsgeflechts &#8211; David und Neil sind Brüder. In den darauffolgenden Jahren stieg Index zur Größe unter den Venture-Capital-Unternehmen auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Mittlerweile investierte Index Ventures bereits in über 150 Startups innerhalb Europas und den USA, Seed-Investments ausgenommen. Als Gründerszene Mike Volpi in San Francisco trifft, erzählt er, er glaube fest daran, es habe noch kein einziges Investment in all den Jahren gegeben, das ohne einen Kontakt gemacht wurde, zumindest nicht unter seinen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Empfehlung an Gründer: &#8220;Der beste Weg, um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, ist jemanden zu finden, der uns kennt. Entrepreneure sollten miteinander reden.&#8221; Im Investmentbereich seien die Netzwerke entscheidend. Gründer, die empfohlen wurden, hätten es einfach leichter. Index, das sei so etwas wie eine Familie. Die Firmenperformance sei wichtiger als die von einzelnen Personen, der Fokus liege darauf, Firmen zu bauen, und nicht in bloßen Investments, erklärt Volpi.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Mike Volpi: &#8220;Meine größte Beschränkung ist die Zeit.&#8221;</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn man das Index-Büro in San Francisco betritt, wirkt es kalt. Weiße Wände, kahle Tische, graue Stühle, sterile Sauberkeit. Doch die Begrüßung ist herzlich, man macht Späße untereinander. Auch Mike Volpis Hemd ist weiß. Doch der Index-Partner hat sich sein charmantes italienisches Lächeln behalten, er trinkt Espresso. Und während des Gesprächs beantwortet er drei Mal das Telefon. Einmal ruft eines seiner Kinder an, zweimal sind es Gründer, die er betreut. Mit kleinen Erfolgsgeschichten, die sie mit ihm teilen wollen. Immer wieder habe ich auch von Berliner Gründern aus dem Index-Portfolio gehört, dass Index als enger Partner fungiere.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei <a title="Index Ventures Team" href="http://www.indexventures.com/team" target="_blank">Index Ventures ist Mike Volpi einer von knapp 30 Teammitgliedern</a>. &#8220;Umso agiler das Netzwerk ist, desto schneller können wir Entscheidungen treffen. Auch die Investments sollten eine bestimmte Anzahl nicht übersteigen. Meine größte Beschränkung ist die Zeit&#8221;, sagt Volpi im Gespräch.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Index Ventures gehört zu den Branchengrößen</h2>
<p style="text-align: justify;">Index Ventures ist einer der größten Venture-Capitalists Europas. Der VC will unternehmerische Spitzenteams vor allem aus den Bereichen der Informationstechnologien sowie Biowissenschaften dabei unterstützen, ihre Firmen in eine weltweit marktbestimmende Führungsposition zu bringen. Damit hatte Index schon häufig Erfolg.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Investments gehören unter anderem Investments in Open-Source-Softwares wie <a class="lexicon-link" title="MySQL im Gründerszene Lexikon" href="../lexikon/begriffe/mysql">MySQL</a>, Zend (<a title="Zend" href="http://www.zend.com/de/" target="_blank">www.zend.com</a>) und Pentaho (<a title="Pentaho" href="http://www.pentaho.com/" target="_blank">www.pentaho.com</a>); Breitband und Voice-over-IP-Anbieter wie Virata (<a title="Virata" href="http://www.virata.com/" target="_blank">www.virata.com</a>), <a title="Skype in der Gründerszene Datenbank" href="../datenbank/unternehmen/skype">Skype</a> (<a title="Skype" href="http://www.skype.com/" target="_blank">www.skype.com</a>) oder Fon (<a title="FON" href="http://www.fon.com/de" target="_blank">www.fon.com</a>); Internet-Services wie DropBox (<a title="Dropbox" href="http://www.dropbox.com" target="_blank">www.dropbox.com</a>), Path (<a title="Path" href="http://www.path.com" target="_blank">www.path.com</a>) oder Netvibes (<a title="Netvibes" href="http://www.netvibes.com/de" target="_blank">www.netvibes.com</a>); und Life-Sciences-Unternehmen wie Genmab (<a title="Genmab" href="http://www.genmab.com/" target="_blank">www.genmab.com</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Im November 2011 stellte Index Ventures seinen bisher größten Fonds auf. 500 Millionen Euro sammelte das Investmentvehikel in einem Fonds, um weitere Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial finanziell zu unterstützen. Nach dem 400-Millionen-Euro-Topf im Jahr 2008 ist dieser bereits der zweite Wachstumsfonds des <a title="VC im Gründerszene Lexikon" href="../lexikon/begriffe/vc">VCs</a> und der größte seiner bisherigen Fonds insgesamt. Er soll für Kapitalinvestitionen von jeweils zwischen zehn und 50 Millionen Euro in Unternehmen zur Verfügung stehen, die in kurzer Zeit bereits ein starkes Wachstum erreicht haben und ein hohes Erfolgspotential aufweisen, aber noch nicht bereit für einen Börsengang sind. Zuletzt schloss Index im März 2012 mit Johnson &amp; Johnson and GSK einen neuen Fonds für Life-Science-Investments in der Größe von 150 Millionen Euro.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Index Ventures setzt auf Deutschland</h2>
<p style="text-align: justify;">Deutschland hat es Index nun bereits etwas länger angetan. Doch jede Geschichte beginnt irgendwo einmal, auch die der Index-Investments in Deutschland. Bereits 1997 gelang Index Ventures der <a class="lexicon-link" title="Exit im Gründerszene Lexikon" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/exit">Exit</a> beim deutschen Unternehmen SCM Microsystems. Doch Mike Volpi erklärt im Gespräch noch einen anderen Zusammenhang für Index&#8217; neue Liebe zu Deutschland: <a title="Marco Boerries in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/marco-boerries">Marco Boerries</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Marco Boerries lenkte unser Interesse wieder nach Deutschland&#8221;, sagt Volpi. Kein Wunder. Gilt Boerries doch geradezu als Genie. Mit 16 schmiss er die Schule und gründete. Seine Erfolgsgeschichte beginnt vor über 25 Jahren, damals entwickelt er Software, 1985 begann er in Lüneburg mit StarWriter (später OpenOffice). In den erfolgreichsten Jahren lief die Software auf einem Viertel der deutschen PCs. 1999 verkaufte er das Unternehmen hinter der Software, StarDivision, an den US-Konzern Sun, bekam Aktien im Wert von zwischen 59 und 70 Millionen US-Dollar. Boerries wurde oftmals bereits als der deutsche Bill Gates bezeichnet. Das scheint Index begeistert zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und an Marco Boerries neuestem Streich <a title="NumberFour in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/numberfour">NumberFour</a> (<a title="NumberFour" href="http://www.numberfour.eu" target="_blank">www.numberfour.eu</a>) ist Index deshalb auch beteiligt. NumberFour gehörte im Juli 2010 zu den ersten neuen Investments einer Investmentserie in Berlin. Auf NumberFour folgten die Berliner Startups <a title="SoundCloud in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/soundcloud">SoundCloud</a> (<a title="SoundCloud" href="http://soundcloud.com" target="_blank">soundcloud.com</a>) im November 2010,  <a title="Readmill in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/readmill">Readmill</a> (<a title="Readmill" href="http://readmill.com" target="_blank">www.readmill.com</a>) im März 2011, <a title="Amen in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/amen">Amen</a> (<a title="Amen" href="http://amenhq.com/" target="_blank">www.amenhq.com</a>) im Juni 2011 und <a title="Gidsy in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/gidsy">Gidsy</a> (<a title="Gidsy" href="http://gidsy.com" target="_blank">www.gidsy.com</a>) im Januar 2012.</p>
<h2 style="text-align: justify;">SoundCloud als Startup-Magnet?</h2>
<p style="text-align: justify;">Mittlerweile hat Index Ventures gleich an dieser ganzen Reihe Berliner Startups Gefallen gefunden und sie alle verstehen sich prächtig miteinander, auf Events sieht man die Startups, in die Index investiert ist, nicht selten gemeinsam.</p>
<p style="text-align: justify;" title="Edial Dekker in der Gründerszene Datenbank">Über den SoundCloud-Co-Founder <a title="Alexander Ljung in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/alexander-ljung">Alexander Ljung</a> seien, so Mike Volpi, zahlreiche weitere Kontakte zustande gekommen, unter ihnen der Kontakt zu Amen rund um <a title="Felix Petersen in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/felix-petersen">Felix Petersen</a>, <a title="Henrik Berggren in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/henrik-berggren">Henrik Berggrens</a> Readmill und der Gründung von  <a title="Edial Dekker in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/edial-dekker">Edial</a> und <a title="Floris Dekker in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/floris-dekker">Floris Dekker</a>, Gidsy.</p>
<p style="text-align: justify;">Und immer noch, so verrät Mike Volpi, pitchen zahlreiche Teams, vor allem in Berlin, um die Gunst von Index. &#8220;Alex und Eric von SoundCloud sind ein Berliner Magnet für Startups geworden&#8221;, sagt Volpi.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Index&#8217; Startups unterstützen sich gegenseitig</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere interessante Entwicklung für das Berliner Ökosystem: Immer mehr Gründer investieren ihr Geld selbst in andere Startups. Die Riege der Index Ventures finanzierten Startups macht das nicht selten sogar gemeinsam. Zuletzt investierten unter anderem die SoundCloud-Macher und Felix Petersen in das Berliner Startup Loopc.am (<a title="Loopc.am" href="http://www.loopc.am/" target="_blank">www.loopc.am</a>). SoundCloud, Amen und Gidsy haben zudem auch alle den Ashton-Kutcher-Bonus. Doch das Beziehungsgeflecht ist noch enger. &#8220;Wir reden alle viel miteinander und unterstützen uns gegenseitig&#8221;, erklärt mir Henrik Berggren im Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Berliner Startups, in die Index investierte, gehören zu einer Gruppe internationaler Startups, die untereinander über verschiedene Verbindungen stark vernetzt sind. So investierten vor einigen Monaten beispielsweise die SoundCloud-Gründer in Readmill, Amen-Gründer Felix Petersen unterstützt Gidsy mit seiner Expertise und teilt sich ein Büro mit Readmill, Business-Angel Peter Read hat bereits in einige Startups aus der Riege investiert, unter diesen Readmill und Gidsy, auch Christophe Maire steckt gleich in einigen Startups mit drin, unter diesen Amen, SoundCloud und Gidsy. Das Netzwerk ist also dicht und vernetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ich denke, für eine Handvoll Unternehmen wie Amen, Readmill, Gidsy, SoundCloud und Etsy ist es fruchtbar, eng zusammenzuarbeiten und Investitionen zu verbinden. Das ist gut für ein Zusammenwachsen in Berlin und das Wachstum des gesamten Ökosystems in der Hauptsadt&#8221;, sagte Amen-Gründer Felix Petersen vor einigen Monaten gegenüber Gründerszene.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Auch Mike Volpi stieß über Beziehungen zu Index</h2>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich wie mit den Investments hält es Index wohl auch mit seinen Partnern. Auch Mike Volpi stieß über ein Beziehungsgeflecht zu Index Ventures. Er wuchs dreisprachig auf. Geboren wurde er 1966 in Mailand, in Japan ging er zu Schule, 1984 verschlug es ihn in die USA und er studierte in Stanford &#8211; an der Universität des Ortes, an den es ihn über Umwege mit Index nun wieder verschlug.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Karriere begann Volpi bei Hewlett Packard im Jahr 1989. 1994 ging er zu Cisco. In sieben Jahren war er bei Cisco mit seinem Team für über 70 Firmenübernahmen mitverantwortlich. 2007 versuchte er sich dann selbst als CEO, zwei Jahre lang war er CEO des Internet-TV-Services Joost (<a title="Joost" href="http://www.joost.com/" target="_blank">www.joost.com</a>), einer Firma, die von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis gegründet wurde. 2009 wechselte er dann zu Index und arbeitete zunächst für das Londoner Office, 2011 zog er das Büro in San Francisco mit hoch.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Index-Gründer Giuseppe Zocco kennt er bereits aus seiner Schulzeit. Im Office in San Francisco ist sein Partner nun <a title="Danny Rimer in der Gründerszene Datenbank" href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/danny-rimer">Danny Rimer</a>, der 2002 zu Index stieß und der der Bruder des Index-Gründers Neil Rimer ist.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nähe ist ein entscheidender Erfolgsfaktor</h2>
<p style="text-align: justify;">Nähe sei ein entscheider Faktor für Erfolg. Neben seinen Sitzen in London, Genf und Jersey unterhält Index Ventures deshalb seit September das Büro in San Francisco, erklärt Index-Partner Mike Volpi gegenüber Gründerszene. Index unterstütze seine Portfolio-Unternehmen nicht ausschließlich mit Kapital, so Volpi, viel mehr ginge es um Netzwerke, Kontakte und simple Dinge wie Visa, Büroräume, Kooperationen und Mitarbeiter. Dinge, die nur richtig bereit gestellt werden könnten, wenn man vor Ort aktiv sei, erklärt Volpi.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Index stellt eine Brücke zwischen Europa und den USA zur Verfügung. Wir offerieren ein Denken aus dem Silicon Valley, aber einen internationalen Blick. Die Bestrebungen der Firmen, die wir entwickeln, sind wie bei SoundCloud fast immer international&#8221;, so Volpi.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch Nähe ist für Index nicht nur örtlich gemeint, sondern bezieht sich insbesondere auf das Netzwerk der Zusammenarbeit, das Beziehungsgeflecht. Gerade das enge Beziehungsgeflecht ist wohl ein entscheidener Faktor dafür, dass Index zu einem der begehrtesten Investoren in der Startupszene wurde. Schließlich müssen nicht nur Startups beim Investor richtig pitchen, sondern auch die Investoren bei den Startups.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Mike Volpi spricht, wird deutlich, dass neben den richtigen Zahlen und Erfolgsaussichten auch das richtige Gefühl beim Entrepreneur die Entscheidung für das Investment mit beeinflusst. Volpi liebt alle seine Investments. Fast wie eine Familie.</p>
<div class="bluebox" style="background-color: #e8edf0; padding: 5px 10px;">
<p><strong>Marco Boerries und Henrik Berggren</strong> sind zwei von insgesamt <a href="http://www.heureka-conference.com/program/speaker" target="_blank">40 international erfolgreichen Webunternehmern/innen</a> die auf der <a href="http://www.heureka-conference.com" target="_blank">Heureka! Conference</a> ihr Wissen zu den Themen Gründung, Investoren, Inkubatoren, Mobile, E-Commerce, Internationalisierung und Rising Stars weitergeben werden. Besorgt euch jetzt ein <a href="http://www.heureka-conference.com/tickets" target="_blank">Ticket</a> für Berlins exklusive Webkonferenz mit Fokus auf Ideen und Ideenumsetzung um gemeinsam mit der Webelite schon heute über die Themen von morgen zu diskutieren!</p>
<h3>Veranstaltungsinfos Heureka! Conference:</h3>
<ul>
<li>Ort: Energieforum, Stralauer Platz 34, 10243 Berlin</li>
<li>Datum: Montag, 7. Mai 2012</li>
<li>Preis für Startups und Studenten: <strong>Early-Bird: 149 Euro</strong> + MwSt., Standard: 249 Euro + Mwst.</li>
<li>Preis für VCs, Dienstleister und Agenturen: <strong>Early-Bird: 449 Euro</strong> + Mwst., Standard: 799 Euro + Mwst.</li>
</ul>
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