Christian Schagen habe ich 2001 während meines ersten Praktikums kennengelernt, und zwar bei dem Berliner StartUp Mundwerk. Das Konzept des Unternehmens war an jenes des erfolgreichen US-StartUps Tellme angelehnt. Leider hat Mundwerk damals den Durchbruch nicht geschafft. Die Jungs haben ihre Dienstleistung offensichtlich zu einer Zeit feilgeboten, in der potenzielle Kunden – also alle Unternehmen, die große Callcenter haben – nicht besonders scharf auf Technologieinvestitionen waren. Inzwischen wurde Mundwerk an Excelsis verkauft und von den ursprünglichen Gründern ist nur noch Max Moldenhauer mit an Bord. Allem Anschein nach laufen die Geschäfte mittlerweile aber recht ordentlich.

Christian Schagen über die Inspirationskraft des Silicon Valley und sein StartUp LinkLift
Wie auch immer, zurück zum Thema: Seit kurzem ist Christian Schagen wieder als Gründer unterwegs, und auch diesmal ist seine Geschäftsidee an ein US-Unternehmen angelehnt. Während eines Aufenthalts im Silicon Valley ist er mit TextLinkAds in Berührung gekommen, und versucht nun nach ähnlichem Prinzip den deutschen Markt zu erobern. Sein Unternehmen heisst LinkLift (www.linklift.de) und ist ein Marktplatz für Textlinks. Für den Werbetreibenden ist das deshalb nützlich, weil es nicht nur mehr Traffic bringt, sondern gleichzeitig auch dem Ranking in den einschlägigen Suchmaschinen zuträglich ist. Aber seht selbst.
Film ab!
…es gibt übrigens noch einen kurzen zweiten Teil des Interviews, in dem der ausgewiesene Online-Marketing-Experte Kolja Hebenstreit noch zwei Fragen zu dem Geschäftsmodell von LinkLift stellt. Also noch mal:
Film ab!

Ich kann’s nicht fassen dass LinkLifts Logo ganz offensichtlich dem “Web 2.0 Logo Creator” (http://msig.info/web2.php) enstammt. Mann oh mann :-)
Gutes Interview. Logo geht gar nicht.
also, ich finde das logo gerade cool. zeigt auch, dass die jungs sich auf das wesentliche konzentrieren. am logo schrauben kann man immer noch wenn man zur weltmnarke gekommen ist.
Das ist gut gemacht. Beides: Interview und Service ;-)
[...] Spaß beiseite, bin wirklich begeistert davon, wie er das macht. Mit der kleinen Digicam bewaffnet und ohne Vorbereitung etlichen Fragen aus dem Köcher zu ziehen und ohne Luftzuholen parat zu haben – alle Achtung. Kolja amüsierte sich jedenfalls königlich in der Ecke über mein Bemühen, da ordentlich Rede und Antwort zu stehen. Dankenswerterweise legt Lukasz, anders als Redakteure von namhaften Tageszeitungen, einen gesteigerten Wert auf journalistische Ethik und nahm dann ein paar sagen wir einmal “weniger politisch korrekte” Kommentare meinerseites doch wieder raus. [...]
das Interview finde ich klasse wobei ich nicht nachvollziehen kann was für ein wirbel um dieses Logo gemacht wird. ich finde es hat keinen wiedererkennungswert.
[...] Es gibt übrigens noch einen zweiten kurzen Teil zum Linklift Interview mit Christian Schagen. Kolja stellt dabei als ausgewiesener Online Marketing Experte noch zwei Fragen zum Geschäftsmodell. [...]
[...] Lukasz Gadowski / Spreadshirt hat auf seinem Gründerszene-Blog Christian Schlagen, Gründer von Linklift (siehe Artikel zu Linklift) vor die Kamera bekommen: [...]
Ich hätte eine Frage:
Gibt es einen Unterschied zwischen http://www.teliad.de und LinkLift, bitte?
Gruß von AF
[...] Momentan teste ich Linklift, einen neuer Textlink Service. Einen guten Vergleich zwischen Google Adsense, Linklift und Text Link Ads hat Robert neulich geschrieben, weitere Details über das Konzept hier im Gründer-Szene Interview. [...]
[...] Lukasz von Spreadshirt hat hier mal wieder seine Kamera geschwungen und ein Interview mit Chris gemacht. Der war übrigens auch mal Praktikant bei einem früheren Start-up von Chris. Wenn alle Praktikanten danach so abgehen, dann kann ich ja den Urlaub schon mal buchen. [...]
@ Anne-Aymone Ferreira
Ja. Bei Teliad erfolgt die Einbindung händisch und bei Linklift automatisiert (über XML Import).
Gruß
[...] Interview im gründerszene Blog [...]
Ich halte die Existenz solcher Textlinkmarktplätze für sehr gefährlich. Das Ende hat Google eigentlich schon im Jahr 2007 durch die massive Abwertung der Teilnehmer solcher Marktplätze eingeläutet. Teliad & Co haben sich damals auch ausführlich geäußert. Gruß