“Echte Gegner – Echte Gewinne” lautet die Tagline von GameDuell. Was genau es damit auf sich hat, konnte kürzlich Lukasz Gadowski für Gründerszene in einem Interview mit Kai Bolik, einem der Gründer von GameDuell (www.gameduell.de), in Erfahrung bringen.
Kai Bolik erklärt wie GameDuell Geschicklichkeitsspiele zu Geld macht
Konkret können bei GameDuell online Geschicklichkeitsspiele gegen echte Personen gespielt und dabei echtes Geld eingesetzt – und somit auch gewonnen (oder verloren) werden. Das aus unternehmerischer Sicht Interessante an GameDuell ist, dass die Berliner mit Geschicklichkeitsspielen nicht der strengen Regulierung des Glücksspielgesetzes ausgesetzt sind.
Das Unternehmen GameDuell darf als großer Erfolg gelten und stellt – wie Kai Bolik im Interview auch ausführt – eine der ersten Post-Bubble-Gründungen im Internetbereich dar, die Venture-Capital aufnehmen konnte. Der vermutlich schärfste Wettbewerber von GameDuell ist übrigens King.com (ehemals Midasplayer). Dort munkelt man gar über Börsenpläne. Man darf also gespannt sein, wie es in diesem Markt weitergeht – aber zunächst:
Film ab!
Part 1:
Part 2:

Gameduell gefällt mir. Das Team gefällt mir. Das BM gefällt mir. Ich kann mir allerdings nicht so recht vorstellen das Gameduell schon Geld macht. Und vor allem Frage ich mich, was denn die großen Player wie z.B. Yahoo machen, wenn hier in der Nische tatsächlich die Post abgeht. Eigentlich müssten die nur eins machen: Es ermöglichen, dass User um Geld spielen. Das ist eine Sache von ein paar Tagen… Es gibt auch Leute, die behaupten das die nur noch auf den Knopf drücken müssten… Trotzdem: Macht weiter so, vielleicht werdet ihr ja gekauft ;-)
Gutes Interview. Aber ich fürchte ich scheine nicht gerade zur Zielgruppe zu gehören, denn ich habe gameduell.de erst gerade das erste mal besucht ;-).
ok, bitte in Euren Verteiler aufnehmen.
Danke
[...] Lukasz scheint sein eigenes Format langsam zu finden: Videointerviews mit Gründern, verwackelte Kameraführung, schlechter Ton, aber dennoch lockere Fragen und lockerer Umgang mit den Interviewpartnern. Über das Videoformat, welch Wunder, hat man eine wesentlich bessere Möglichkeit, sich ein Bild von der Person als Mensch und Geschäftsmann zu machen (zB unsympatico Geldgeber, multo unsympatico Geldnehmer, smarte Idee), etcpp). [...]
[...] Nach dem Gespräch hatte ich Herrn Schulte von der taz noch auf die Aussage von Kai Bolik, ein Gründer von Gameduell, zur gescheiterten Bankfinanzierungsrunde im Interview in der Gründerszene von Lukasz aufmerksam gemacht. Das hat offenbar gut zum Thema gepasst: “Wir haben vor der Gründung bei einigen Banken vorgesprochen, um Gründerkredite zu bekommen – das war ein völliges Fiasko”, sagt Kai Bolik, Geschäftsführer der Berliner Spieleseite GameDuell, in einem Interview mit der Start-up-Seite “Gründerszene”. Schließlich stieg die Venture-Capital-Tochter der Verlage Holtzbrinck und Burda ein. “Traditionelle Banken oder der Senat verstehen doch gar nicht, was hier entsteht”, sagt auch der Jungunternehmer Christian Boris Schmidt. [...]