Interview mit Marvin Andrä – Erfinder des Bagpax
In einem Münsteraner Cafe habe ich kürzlich Marvin D. Andrä interviewt. Marvin hat sich mit 21 Jahren mit der Erfindung eines innovativen “Laderaum-Schutzes” selbsständig gemacht, anstatt wie andere Jung-Gründer auf ein solides ;-) Internet-Business zu setzen. Für mich persönlich ist das Geschäftsumfeld mit dem Marvin sich herumschlagen muss zwar nicht so sexy, aber dafür ist sein Business Model sehr erfolgreich und cashnah. Mittlerweile hat Marvin mit dem mit 50000EUR dotierten “Enable To Start”-Wettbewerb von der FTD seinen 9.! Business-Plan/Gründer-Wettbewerb gewonnen. Auch in der Old Economy gibt es anscheinend kreative Einnahmenmodelle neben den Produktverkaufserlösen…
Im Interview geht Marvin u.A. auf anfängliche Finanzierungsschwierigkeiten ein und erzählt vom Presse-Bonus und anderen Vorteilen die man als Jung-Unternehmer hat.
Film ab!
[jan]
Link: sevenload.com



Da könnte es doch einen größeren Markt in Sizilien geben ;)
[...] Mittwoch, September 26th, 2007 in Blogs über StartUps, Referenten, Teilnehmer, bdvb StartUp Lounge by Florian Nöll Marvin D. Andrä ist Erfinder und Gründer von BAGPAX, einem patentierten Innenraumschutz für PKW. Seit gestern gibt es bei Gründerszene ein Videointerview mit ihm sehen. Ich kenne Marvin seit drei Jahren, 2005 war er als Teilnehmer auf der ersten StartUp Lounge, im letzten Jahr saß er dann als Referent im Podium und hat zum Thema “Du bist Deutschland – Neue Spinner braucht das Land!” mitdiskutiert. Das er gerade den “Enable To Startâ€-Wettbewerb der FTD und damit seinen 9. Gründerpreis gewonnen hat, hat mich sehr gefreut. Jan Beckers von Gründerszene hat ihn scherzhaft gefragt, warum er kein solides Internetbusiness gegründet hat. Ich frage mich, wo weitere Gründer sind, die fernab von Web2.0 & co ihr Ding durchziehen. Sehr durchdacht, unaufgeregt und konsequent hat Marvin bagpax Schritt für Schritt aufgebaut und parallel ein exzellentes Netzwerk gebildet. Von bagpax werden wir auch in einigen Jahren noch hören, wenn zahlreiche solide Internet StartUps wieder verschwunden sind. Es macht Sinn, antizyklisch zu gründen. Die Geschäftsmodelle sind häufig “bodenständiger”, kommen zwangsläufig ohne Beteiligungskapital aus und sind deshalb nah am Umsatz konstruiert. [...]
sinnvoll, dass Ihr auf Eurem “Gründer”blog auch auf das Thema der “Offline” Gründungen eingeht. Hier befinden sich nachwievor mindestens 95% aller Gründungsvorhaben. Dazu gehört “Hausmeister Krause” genauso wie die Unternehmung von Marvin. In absoluten Beträgen würde ich schätzen: ca. 1.050.000 Offline-Gründungen im Haupt- und Nebenerwerb und ca. 50.000 reine Online-Gründungen im letzten Jahr. Natürlich Haupt- und Nebenerwerb zusammen.
Dabei hat oftmals “Hausmeister Krause” mit seiner Offline-Gründung sogar mehr Überlebenschancen, als die 1000te Internet-StartUp-Kopie eines social networks, beispielsweise. Zukunftsfähig wird es sicherlich, wenn man die On- und Offlinewelt kombiniert, bestenfalls schon bei Gründung…
Hallo Rene, Offline- und Online-Gründungen sind natürlich beide wichtig. Die Existenzgründung eines Hausmeisters hat aber nur wenig mit einer wachstumsorientierten Online-Gründung zu tun. Deshalb macht es auch Sinn, dass thematisch verschiedene Medien und Blogs existieren. Ich könnte mir auch nur schwer vorstellen, dass Hausmeister Krause sich neben seinem Dackelclub auch noch einer “Gründerszene” zugehörig fühlt ;-)
LG,
Jan
Hallo Jan, die Polarisierung “Hausmeister Krause” solltest Du auch nicht zu ernst nehmen ;-) Ich würde aber versuchen, auch die kleinen , aber in der Summe 95%, Gründer in die Gründerszene einzuschließen. Diese sind wirtschaftliche Grundlage für wachstumsstarke Unternehmungen. Ein nahes Beispiel: Wer betreibt die 200.000 spreadshirt-shops? Ist nicht jeder von Denen auch ein kleiner “Unternehmer”? Vielleicht auch ein “Hausmeister Krause” mit eigener Webseite dabei?
Und jetzt kannst Du entscheiden, ob es Sinn macht auch diese zur “Gründerszene” zu zählen. Die Gründerszene ist größer als man denkt, ich würde dieses Potential integrieren, dann gibt es auch mehr wachstumsstarke Online-Gründungen über die berichtet werden kann, ist aus meiner Sicht ein Kreislauf…
Super Typ. Finde auch offline Geschäftsmodelle mit einer online Verknüpfung richtig spannend. Man schaut sich aktuelle Entwicklungen im Online Business oder E-Commerce und verbindet diese mit traditionellen Sachen bzw. Produkte. Dabei könnte dann etwas spannendes neues Herauskommen. Siehe mymuesli und die Individualisierung. Gibt bestimmt noch jede Menge andere Beispiele und viel unendecktes Potenzial. Das ist ja das Schöne.
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