Er kann zumindest noch lachen und ist auch fröhlich geblieben: Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Deutschlands Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Auf dem gestrigen Gründerpreis wandte er sich mit gewandten, frei gesprochenen Worten an das Publikum und gab seine Einschätzung der Lage: Große Firmenpleiten wie Arkandor oder Opel können nicht den alleinigen Fokus bilden, auch kleine Unternehmen bedürfen der Aufmerksamkeit des Staates. Die Zukunft liege vor allem im gründerischen Nachwuchs, den es besonders zu fördern gelte. Das Schöne: Für einen Politiker gab es so wenige politische Floskeln, dass man sich beinahe wunderte. Sachliche, ehrliche Worte begründeten die Rede des Bundesministers und sorgten für Begeisterung dank pointierter Spitzen.

Im Interview mit Gründerszene gibt zu Guttenberg auch deutlich zu verstehen, dass die mutigen Gründer, die dieses Land noch immer hervorbringt, Grund zur Hoffnung geben. Die Krise sei als Chance zu begreifen und die Pleiten großer Konzerne dürften einen nicht schrecken. Auch der Herr Minister outete sich dabei als Internetfreund und spricht über seine Lieblingsseiten… Welche das wohl sind (außer Gründerszene ;-)?

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